Afghanistan: Nahrungsmittel für Ghasni (AFG) eingetroffen
Erste Nahrungsmittel sind zur Hilfe in die ostafghanische Stadt Ghasni eingetroffen – für etwa 800 Familien.

Das Wichtigste in Kürze
- Hilfeleistungen für rund 800 Familien sind in Ostafghanistan eingetroffen.
- In der Stadt Ghasni (AFG) gab es heftige Gefechte zwischen Regierung und Taliban.
In der ostafghanischen Provinzhauptstadt Ghasni sind am Sonntag erste Hilfslieferungen eingetroffen. Nach Angaben des afghanischen Roten Halbmonds sollten 800 Familien Reis, Speiseöl, Bohnen und Tee bekommen. Weitere 1200 Familien sollten demnach am Montag versorgt werden.
In Ghasni waren zuvor bei tagelangen heftigen Gefechten zwischen Regierungssoldaten und Talibankämpfern nach Uno-Schätzungen mindestens 200 Zivilisten getötet worden. Gebäude brannten nieder, die Infrastruktur wurde zerstört. Die Einwohner leiden unter Nahrungsmittel- und Wassermangel, die Preise für die Grundversorgung stiegen.
Auch mindestens hundert Sicherheitskräfte wurden nach Regierungsangaben getötet. Die islamistischen Taliban hatten am 9. August einen grossangelegten Angriff auf Ghasni (AFG) in der gleichnamigen Provinz im Südosten des Landes gestartet. In Afghanistan stationierte US-Truppen hatten das afghanische Militär aus der Luft unterstützt.
Der Angriff auf Ghasni (AFG) war die grösste militärische Aktion der Taliban seit einer vorübergehenden kurzen Waffenruhe im Juni.












