18 Tote bei Zusammenstössen zwischen bewaffneten Gruppen

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    Kolumbien,

    Im Südwesten Kolumbiens sind mindestens 18 Menschen bei Zusammenstössen zwischen einer Splittergruppe der Guerillaorganisation Farc und einer anderen bewaffneten Gruppe gestorben.

    Im Südwesten Kolumbiens sind mindestens 18 Menschen bei Zusammenstössen zwischen einer Splittergruppe der Guerillaorganisation Farc und einer anderen bewaffneten Gruppe gestorben. (Archivbild)
    Im Südwesten Kolumbiens sind mindestens 18 Menschen bei Zusammenstössen zwischen einer Splittergruppe der Guerillaorganisation Farc und einer anderen bewaffneten Gruppe gestorben. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/EPA EFE/MAURICIO DUENAS CASTANEDA

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Todesopfer seien «bei einer Konfrontation zwischen den selbsternannten 'Grenzkommandos' und der ersten Front 'Carolina Ramírez' der Farc-Dissidenten» getötet worden, erklärte die staatliche Menschenrechtsbehörde.

    Sie gab keine Auskunft darüber, ob es sich bei den Todesopfer um Zivilisten handelt.

    Zu den Zusammenstössen kam es in einer ländlichen Gegend, etwa 60 Kilometer von der Grenze zu Ecuador entfernt. Bei den Grenzkommandos handelt es sich um eine bewaffnete Gruppe, die im Dschungel nahe der ecuadorianischen Grenze die Drogenhandelsrouten kontrolliert.

    Die Front Carolina Ramírez besteht aus Rebellen, die das Friedensabkommen mit der Regierung zur Entwaffnung der Farc aus dem Jahr 2016 ablehnen. Beide Gruppen kämpfen seit mindestens drei Jahren um die Kontrolle der Schmugglerrouten in der Region.

    In Kolumbien bekämpfen sich seit mehr als einem halben Jahrhundert der Staat und verschiedenen Guerillagruppen. Präsident Gustavo Petro, der im August zum ersten linksgerichteten Staatschef Kolumbiens gewählt worden und selbst früher Guerilla-Kämpfer war, hat sich zum Ziel gesetzt, die bewaffneten Konflikte zu beenden.

    An diesem Montag wollen die kolumbianische Regierung und eine Delegation der stärksten verbliebenen Guerillagruppe ELN die seit 2019 unterbrochenen Friedensgespräche wieder aufnehmen.

    Im Vorfeld der geplanten Friedensgespräche hatte auch die Front Carolina Ramírez Vertreter von Petros Regierung getroffen, um über einen Waffenstillstand zu sprechen. Die Gruppierung gab an, zugunsten einer bilateralen Waffenruhe die Angriffe auf Sicherheitskräfte einzuschränken.

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