Mindestens 18 Wolfswelpen in der Schweiz nachgewiesen

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Bern,

Mindestens 18 Wolfswelpen sind in der Schweiz unterwegs. Das zeigen am Dienstag von der Stiftung Kora veröffentlichte Nachweise. Weitere Nachweise dürften in den kommenden Wochen und Monaten folgen, wenn die Welpen ihre Wurfhöhlen endgültig verlassen.

Wenn Wölfe zur Welt kommen, sind sie gerade einmal 300 bis 500 Gramm schwer. (Symbolbild)
Wenn Wölfe zur Welt kommen, sind sie gerade einmal 300 bis 500 Gramm schwer. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA-Zentralbild/PATRICK PLEUL

So wurden im Seta-Rudel in Graubünden sechs und im Calanda2-Rudel in den Kantonen St. Gallen und Graubünden sieben Jungtiere nachgewiesen. Im Chöpfenbergrudel in den Kantonen Schwyz und Glarus wurden fünf Welpen nachgewiesen.

Ob es mehr oder weniger Nachwuchs gab bei den Schweizer Wölfen als im letzten Jahr ist derzeit nicht klar. Noch sei es aber zu früh, um einen Vergleich zu ziehen, hiess es von Kora auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Viele Wölfe und deren Nachwuchs würden erst im Verlauf des Spätsommers oder Herbstes über Fotofallen und Beobachtungen offiziell bestätigt.

Im Jahr 2025 waren in der Schweiz mindestens 155 Wolfswelpen zur Welt gekommen.

Wolfswelpen noch wenig unterwegs

Zur Welt kommen Wolfswelpen zwischen von Mitte April bis Mitte Juli. Schon Wochen vor der Geburt zieht sich das Rudel in die Nähe einer Wurfhöhle zurück. Kurz vor dem Wurf duldet die Wölfin keine anderen Rudelmitglieder mehr in der Höhle.

Wolfswelpen kommen als blinde, taube, etwa 300 bis 500 Gramm schwere Nesthocker zur Welt. In den ersten Lebenswochen bleiben sie ausschliesslich in der dunklen Höhle. Sie trinken, schlafen und sind komplett auf die Wärme der Mutter angewiesen.

Erst in einem Alter von drei bis vier Wochen wagen sich die Welpen ein erstes Mal aus der Höhle. Bis sie das Rudel auf Streifzügen begleiten, geht es noch weitere Monate. Ab drei Monaten begleiten die Welpen das Rudel gelegentlich beim Umherstreifen. Ab sechs bis acht Monaten laufen sie dann auf der Jagd mit.

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Kommentare

User #4091 (nicht angemeldet)

Die Wölfe vermehren sich uneingeschränkt. Weg damit, es bringt nur Unmut und Missstimmung in der Bevölkerung. Unsere Vorfahren haben das besser geregelt, sie waren halt noch abhängig von der Landwirtschaft und konnten nicht einfach Soja, für Vegisteaks importieren. Aber in Südamerika hat es ja noch genug Regenwald wo man Abholzen kann um Soja Anzubauen.

User #5020 (nicht angemeldet)

Super, es braucht Jungtiere

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