Nach der Gasexplosion im Luxushotel Saratoga in Havanna am vergangenen Freitag steigt die Zahl der Todesopfer weiter an: Bis Montagnachmittag (Ortszeit) wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums 40 Leichen geborgen, doch immer noch werden mehrere Menschen in den Trümmern vermisst.
Rettungskräfte in den Trümmern des Hotels
Rettungskräfte in den Trümmern des Hotels - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Suche nach Vermissten geht weiter - Sechs Verletzte in lebensgefährlichem Zustand.

Von den 18 Verletzten, die noch im Krankenhaus behandelt wurden, schwebten sechs weiter in Lebensgefahr.

Das Fünf-Sterne-Hotel, das zu den Wahrzeichen der kubanischen Hauptstadt zählt, war zum Zeitpunkt des Unglücks wegen der Corona-Pandemie und Renovierungsarbeiten noch geschlossen. Nach Angaben des Betreibers hielten sich 51 Angestellte und Arbeiter in dem Gebäude auf, um die für Dienstag geplante Wiedereröffnung vorzubereiten. Offenbar war ein Gasleck beim Auffüllen der Gasvorräte Ursache der gewaltigen Explosion, bei der die ersten vier Stockwerke des Hotels zerstört wurden.

Die Suche nach den Vermissten in den Trümmern ging am Montagabend weiter. Feuerwehrchef Luis Carlos Guzmán sagte, die Arbeit der Bergungstrupps werde wegen der Einsturzgefahr zunehmend gefährlicher. Am Montag startete auch eine Spendensammlung für die Opfer und zur Unterstützung der Rettungskräfte.

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