Regierung

Yellen: Zahlungsausfall der US-Regierung droht im Dezember

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USA,

Finanzministerin Janet Yellen warnt erneut vor einem Zahlsausfall der US-Regierung. Der Kongress müsse nun handeln, um das Vertrauen in die Kreditwürdigkeit des Landes zu gewährleisten.

Janet Yellen bei der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow. Die US-Finanzministerin hat vor einem möglichen Zahlungsausfall der US-Regierung ab dem 15. Dezember gewarnt. Foto: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa
Janet Yellen bei der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow. Die US-Finanzministerin hat vor einem möglichen Zahlungsausfall der US-Regierung ab dem 15. Dezember gewarnt. Foto: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • US-Finanzministerin Janet Yellen hat vor einem möglichen Zahlungsausfall der US-Regierung ab dem 15.

Dezember gewarnt - knapp zwei Wochen später als bislang von ihr befürchtet.

«Es gibt Szenarien, in denen dem Finanzministerium nicht genügend Mittel verbleiben, um den Betrieb der US-Regierung über diesen Zeitpunkt hinaus zu finanzieren», hiess es in einem vom Ministerium veröffentlichten Schreiben Yellens an die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. Um das Vertrauen in die USA und die Kreditwürdigkeit der weltgrössten Volkswirtschaft zu gewährleisten, müsse der US-Kongress die Schuldenobergrenze so bald wie möglich anheben oder aussetzen.

Der US-Kongress hatte im Oktober einer Erhöhung der Schuldengrenze um 480 Milliarden US-Dollar (knapp 424 Milliarden Euro) zugestimmt, um der Regierung von Präsident Joe Biden zumindest bis Anfang Dezember finanziellen Spielraum zu geben. Ein drohender Zahlungsausfall wurde damit aber nur aufgeschoben.

Yellen hatte zuvor eindringlich vor einer möglichen Finanzkrise und einer Rezession gewarnt, sollte die US-Regierung erstmals ihre Schulden nicht bedienen können. Bislang hatte Yellen prognostiziert, dass den USA ab dem 3. Dezember der Zahlungsausfall drohe. Vor der Erhöhung der Schuldenobergrenze hatte die Ministerin den 18. Oktober als kritisches Datum genannt.

Der im Oktober beschlossenen Übergangslösung war heftiger Streit zwischen Bidens Demokraten und den Republikanern vorausgegangen. Die Demokraten wollten die Schuldenobergrenze vorübergehend aussetzen oder deutlich anheben. Dagegen sperrten sich aber die Republikaner.

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