Wahl startet in ersten französischen Überseegebieten

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    Wer wird Frankreichs Präsident? In einigen Gebieten in Übersee wird aufgrund der Zeitverschiebung bereits heute abgestimmt.

    Macron
    Emmanuel Macron und Marine Le Pen hatten sich im ersten Wahlgang für die Stichwahl qualifiziert. - Bob Edme/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auf Saint-Pierre und Miquelon öffnen in wenigen Stunden die Wahllokale.
    • Auch die Überseegebiete dürften den nächsten Präsidenten Frankreichs wählen.

    Die entscheidende Endrunde der französischen Präsidentschaftswahl beginnt heute in einigen Gebieten in Übersee.

    Bei der Abstimmung über das höchste französische Staatsamt strebt der liberale Amtsinhaber Emmanuel Macron eine zweite Amtszeit an. Gegen ihn tritt die Rechte Marine Le Pen an. Für die Zusammenarbeit mit Deutschland und in Europa ist der Wahlausgang daher bedeutsam.

    Auf dem französischen Festland findet die Wahl am Sonntag statt. Wegen der Zeitverschiebung zu den französischen Überseegebieten, die mehrere Stunden hinter Paris liegen, wird dort bereits am Samstag abgestimmt. Den Anfang macht die Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon vor der Ostküste Kanadas, wo die Wahllokale um 12.00 Uhr MEZ (8.00 Uhr Ortszeit) öffnen. Es folgen Französisch-Guyana, Guadeloupe, Martinique und Französisch-Polynesien.

    Macron weiter vorne

    Umfragen sahen Macron mit 55,5 bis 57,5 Prozent vor Le Pen. Seitdem sie sich vor etwa zwei Wochen für die Stichwahl qualifiziert haben, hat er seinen Vorsprung langsam aber sicher ausgebaut. Auch in der ersten Wahlrunde hatte er mehr Stimmen als sie. Immer wieder gewann in Frankreich aber auch der Kandidat die Stichwahl, der in der ersten Runde auf Platz zwei gelandet war. Im ersten Wahldurchgang hatte es insgesamt zwölf Kandidatinnen und Kandidaten gegeben.

    Macron Le Pen TV-Duell
    Macron und Le Pen im TV-Duell. - keystone

    Der französische Präsident hat weitreichende Machtbefugnisse und amtiert für fünf Jahre. Er ist mächtiger als der von ihm bestimmte Premierminister und beeinflusst die Geschicke des Landes massgeblich. Insgesamt 48,7 Millionen Menschen sind für die Wahl eingeschrieben.

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