Schweinekrankheit im Kanton Bern angekommen
Die für Schweine ansteckende Lungenenkrankheit «enzootische Pneumonie» hat den Kanton Bern erreicht. Betroffen sind drei Schweinezuchtbetriebe im Seeland und Oberaargau.

Die Fälle stehen im Zusammenhang mit einem Ausbruch der Tierseuche im Kanton Luzern, wie die Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion am Dienstag mitgeteilt hat. Für den Menschen ist die Atemwegserkrankung ungefährlich.
Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, müssen betroffene Betriebe vollständig geräumt werden. Die Tiere werden nach Möglichkeit geschlachtet oder tierschutzkonform getötet, wie es weiter hiess. Damit sollen die Infektionsketten unterbrochen werden.
Das kantonale Amt für Veterinärwesen informierte weiter die Halterinnen und Halter in der Umgebung. Diese müssen die üblichen Biosicherheitsmassnahmen strikt einhalten. Am Dienstag überwachte das Amt zudem zehn Mastbetriebe im Kanton, in denen es Ansteckungen nicht ausschloss.
Am stärksten von der Krankheit betroffen war zum Wochenbeginn der Kanton Luzern. Auch in den Kantonen Solothurn, Schwyz, Thurgau und Waadt wurden Fälle nachgewiesen.






