Nach Einschätzung der USA liegen die russischen Truppen im Osten der Ukraine mehrere Tage in Verzug gegenüber den ursprünglichen Plänen.
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Russische Militärfahrzeuge fahren auf einer Strasse im ostukrainischen Gebiet Donezk. - Alexei Alexandrov/AP/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Russland wollte seine Angriffe im Osten der Ukraine verstärken.
  • Laut US-Einschätzungen sind die Soldaten bei der Militäroffensive aber in Verzug.

Nach US-Einschätzung liegt Russland bei seiner Militäroffensive im Osten der Ukraine hinter dem eigenen Zeitplan. «Wir glauben (...), dass sie bei dem, was sie im Donbass erreichen wollten, hinter dem Zeitplan zurückliegen», sagte ein hochrangiger Beamter des US-Verteidigungsministeriums am Freitag in Washington.

Die russischen Truppen seien demnach mehrere Tage in Verzug gegenüber den ursprünglichen Plänen. «Wir glauben, dass sie bei der völligen Einkreisung der ukrainischen Truppen im Osten schon viel weiter sein hätten sein sollen.» Die ukrainischen Streitkräfte wehrten sich effektiv gegen das Vorrücken der russischen Truppen. Russland hat die Ukraine Ende Februar angegriffen.

Nachdem das russische Militär zunächst von Norden, Süden und Osten in das Nachbarland einmarschierte, zogen sich die Truppen vor der ukrainischen Hauptstadt Kiew später zurück, um die Angriffe im Osten des Landes zu verstärken.