Die US-Regierung hat ihren Verbündeten in Europa mit Blick auf den geplanten Dialog mit Russland im Januar Transparenz und Solidarität versichert. Mit den Gesprächen wolle man «gemeinsame Ziele» erreichen, sagte der Sprecher des US-Aussenministeriums, Ned Price, am Dienstag. Das Prinzip in Bezug auf die Verbündeten laute: «Nichts über sie ohne sie.»
Ned Price, Sprecher des Aussenministeriums der USA, spricht während eines Pressebriefings im Aussenministerium. (Archivbild). Foto: Jacquelyn Martin/AP POOL/dpa
Ned Price, Sprecher des Aussenministeriums der USA, spricht während eines Pressebriefings im Aussenministerium. (Archivbild). Foto: Jacquelyn Martin/AP POOL/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Es handle sich bei dem Austausch mit Russland im Rahmen des strategischen Sicherheitsdialogs aber um ein bilaterales Format, sagte Price weiter.

In der Vergangenheit habe man die Verbündeten «stets umfassend und gründlich unterrichtet». Man sei sich einig über eine «prinzipienfeste Diplomatie» mit Russland.

Vertreter der USA und Russlands wollen am 10. Januar in Genf über den Ukraine-Konflikt und die von der Nato für Moskau geforderten Sicherheitsgarantien sprechen. «Die Russen wissen sehr wohl, dass die Vorschläge einige Dinge enthalten, die für die Vereinigten Staaten und unsere europäischen Verbündeten und Partner inakzeptabel sein werden», sagte Price mit Blick auf die geforderten Sicherheitsgarantien. Er gehe aber davon aus, dass ein offener Dialog und eine offene Diplomatie konstruktiv sein könnten, um im Ukrainekonflikt zu deeskalieren.

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