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    US-Regierung: Moskau schafft Vorwand für Einmarsch in die Ukraine

    Keystone-SDA
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    USA,

    Russland soll bereits eine Gruppe von Agenten aufgestellt haben, um eine Operation in der Ukraine durchzuführen, so der Vorwurf der USA.

    Weisses Haus
    Das Weisse Haus: Wer wird die US-Wahlen gewinnen und hier ab Januar 2025 regieren? - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Russland soll einen Vorwand schaffe, um in die Ukraine einmarschieren zu können.
    • So lautet der Vorwurf der US-Regierung.
    • Demnach soll Russland bereits eine Gruppe von Agenten aufgestellt haben.

    Die US-Regierung hat Russland vorgeworfen, einen Vorwand für einen möglichen Einmarsch in die Ukraine zu schaffen. «Wir haben Informationen, die darauf hindeuten, dass Russland bereits eine Gruppe von Agenten aufgestellt hat, um eine Operation unter falscher Flagge im Osten der Ukraine durchzuführen», sagte die Sprecherin des Weissen Hauses, Jen Psaki, am Freitag.

    Diese Agenten seien in «urbaner Kriegsführung» und im Umgang mit Sprengstoff geschult, um Sabotageakte gegen Vertreter Russlands durchzuführen.

    Die Informationen deuteten darauf hin, dass diese ausserdem damit beginnen würden, in staatlichen und sozialen Medien «Provokationen zu fabrizieren», um eine russische Intervention zu rechtfertigen und Spaltungen in der Ukraine zu säen, so Psaki weiter.

    Russische Beamte würden Erzählungen über die Verschlechterung der Menschenrechtslage in der Ukraine und die zunehmende Militanz ukrainischer Führer verbreiten. «Dies alles ist die Verbreitung von Fehlinformationen», sagte Psaki.

    Spannungen im Ukraine-Krieg nehmen zu

    «In diesen Medienberichten wird auch der Westen für die Eskalation der Spannungen verantwortlich gemacht, und es wird auf humanitäre Probleme in der Ukraine hingewiesen, die durch ein russisches Eingreifen gelöst werden könnten. Und es wird für den russischen Patriotismus geworben, um die Unterstützung des Landes für militärische Massnahmen zu fördern.» Die Anzahl entsprechender russischsprachiger Beiträge in sozialen Medien mit diesen Inhalten sei im Dezember um 200 Prozent gestiegen.

    Ukraine-Konflikt
    Ein bewaffneter ukrainischer Soldat trägt Militärkleidung und befindet sich in einer Kampfstellungen an der Trennlinie zum pro-russischen Separatistengebiet. - dpa

    Psaki und der Sprecher des Pentagons, John Kirby, betonten, man habe dieses Vorgehen Russlands bereits im Jahr 2014 bei der Annexion der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim gesehen. «Wir sind uns dessen bewusst und wir sehen, was sie tun», sagte Kirby. «Ich werde mich nicht zur Art der spezifischen Geheimdienstinformationen äussern, ausser dass ich unser Vertrauen in sie bekräftige.»

    Die Spannungen im Ukraine-Krieg hatten zuletzt stark zugenommen. Diese Woche gab es deshalb auf verschiedenen Ebenen Gespräche. Am Mittwoch berieten die 30 Nato-Staaten und Russland erstmals seit zweieinhalb Jahren wieder miteinander. Darüber hinaus gab es am Donnerstag eine Sitzung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Bereits am Montag hatten sich Vertreter Russlands und der USA in Genf getroffen.

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