Joe Biden

    US-Präsident Joe Biden plant den Klimagipfel

    Keystone-SDA
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    Joe Biden lädt unter anderem Wladimir Putin, Xi Jinping und Angela Merkel zu einem virtuellen Meeting ein. Dabei soll der Klimaschutz diskutiert werden.

    Biden klimagipfel
    Biden plant den Klimagipfel. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die USA fordern mehr internationalen Ehrgeiz beim Klimaschutz.
    • Joe Biden plant im April einen virtuellen Klimagipfel.

    US-Präsident Joe Biden will die Anstrengungen für den Klimaschutz vorantreiben. Er hat zu einem Online-Gipfeltreffen auch die Präsidenten aus Russland und China eingeladen.

    Das Weisse Haus teilte mit, Biden habe für die Online-Veranstaltung am 22. und 23. April Einladungen an insgesamt 40 internationale Spitzenpolitiker ausgesprochen.

    Darunter sind auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Veranstaltung soll live im Internet übertragen werden.

    Biden korrigiert Trump

    Mit dem Gipfel soll nach Angaben des Weissen Hauses die Dringlichkeit stärkerer Massnahmen für den Klimaschutz unterstrichen werden. Noch zuvor würden die USA «ein ehrgeiziges Emissionsziel» für das Jahr 2030 als neuen Beitrag für das Pariser Klimaabkommen bekannt geben. Biden forderte andere Staats- und Regierungschefs auf, das Online-Treffen zu nutzen, ebenfalls verstärkte Beiträge darzulegen. Die nächste UN-Klimakonferenz ist im November im schottischen Glasgow.

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    Joe Biden (l.), damaliger Vizepräsident der USA, gibt Wladimir Putin, Präsident von Russland, die Hand. (Archivbild) - dpa-infocom GmbH

    Biden hatte bereits kurz nach seiner Amtsübernahme im Januar angekündigt, dass er am 22. April - dem sogenannten Tag der Erde - einen Klimagipfel einberufen werde. Unter seinem Vorgänger Donald Trump, der wiederholt Zweifel am Klimawandel äusserte, hatten sich die USA aus dem Pariser Klimaabkommen zurückgezogen.

    Noch am Tag seiner Vereidigung verfügte Biden die Rückkehr. Der neue Präsident bekräftigte wiederholt, dass die USA bei der Umsetzung des Abkommens eine Führungsrolle einnehmen würden.

    Biden fordert mehr Ehrgeiz

    Anders als der Republikaner Trump hat der Demokrat Biden den Klimaschutz zu einem seiner wichtigsten Ziele erklärt. Das Weisse Haus spricht von einem «Klimanotstand». Biden ernannte kurz nach seiner Amtsübernahme den früheren Aussenminister John Kerry zum Klima-Sonderbeauftragten. Kerry hatte vergangene Woche bei einem von der Bundesregierung organisierten Online-Kongress mehr internationalen Ehrgeiz beim Klimaschutz gefordert.

    Das Weisse Haus teilte mit, mit dem Gipfel solle ein Forum von 17 wichtigen Volkswirtschaften wiederbelebt werden. Diese seien zusammen für rund 80 Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich. Biden habe ausserdem Staats- und Regierungschefs eingeladen, die sich besonders beim Klimaschutz engagierten.

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