US-Militär: 207 Tote seit Angriffen auf Schmuggler-Boote

Keystone-SDA
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USA,

Bei US-Militärangriffen auf mutmassliche Drogenschmuggler-Boote in der Karibik und im Pazifik sind seit Herbst 2025 insgesamt 207 Menschen ums Leben gekommen.

Drogenboote USA Venezuela
Immer wieder greift das US-Militär Drogenboote an. - X / PeteHegseth

Bei den wiederholten US-amerikanischen Angriffen auf mutmassliche Drogenschmuggler-Boote in der Karibik und im Pazifik sind nach US-Militärangaben seit Herbst insgesamt 207 Menschen gestorben. Das zuständige US-Regionalkommando Southcom teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, dass es mit Stand Donnerstag 63 Attacken gegeben habe, bei denen 64 Boote zerstört worden seien.

Zu den 207 Toten hiess es: 190 mutmassliche Drogenschmuggler seien während der Schläge gestorben. Zudem habe man bei anschliessenden Suchaktionen zwei Leichen aus dem Wasser geborgen und die Suche nach 15 weiteren mutmasslichen Schmugglern nach gewisser Zeit eingestellt.

Das Vorgehen der USA ist umstritten: Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.

Auf Anweisung der Regierung von US-Präsident Donald Trump greift das US-Militär seit Herbst 2025 immer wieder Boote in der Karibik und im Ostpazifik an, um internationalen Drogenschmuggel zu unterbinden. Die USA haben ein grosses Drogenproblem. Trump führt das auch auf Drogenschmuggel aus dem Ausland zurück. Die US-Regierung spricht von Drogenterrorismus.

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