Der Arbeitsmarkt der USA hat weiterhin zu kämpfen. Es konnte weniger als die Hälfte an Jobs generiert werden, als es sich Ökonomen erhofften.
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Die Wirtschaft der USA ist bis jetzt schwächer gewachsen als bisher erwartet wurde. (Archiv) - sda - KEYSTONE/EPA/JUSTIN LANE

Das Wichtigste in Kürze

  • In Amerika wurden im September weniger Jobs geschaffen als erwartet.
  • Weniger als die Hälfte der Erwartungen von Ökonomen wurde erreicht.
  • In den USA ist die Arbeitslosenquote nach wie vor gross.

Die Lage am US-Arbeitsmarkt hat sich im September wider Erwarten nur wenig aufgehellt. Es entstanden lediglich 194'000 neue Jobs ausserhalb der Landwirtschaft, wie die Regierung am Freitag in Washington mitteilte.

Ökonomen hatten mit 500'000 Jobs gerechnet

Zugleich wurden die August-Zahlen allerdings nach oben korrigiert, und zwar von 235'000 auf 366'000. Die getrennt ermittelte Arbeitslosenquote sank auf 4,8 von zuvor 5,2 Prozent und damit stärker als erwartet.

Die US-Notenbank Fed hat die Zahlen genau im Blick. Eine nachhaltige Erholung am Jobmarkt gilt als eine notwendige Voraussetzung dafür, dass die Fed bald ihre massiven Konjunkturspritzen dosieren kann. US-Notenbankchef Jerome Powell hatte gesagt, ihm würde mit Blick auf das Arbeitsmarktziel bereits ein «ordentlicher» Arbeitsmarktbericht im September genügen.

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