USA schicken weiteren Flugzeugträger nach Nahost
Die USA schicken im Konflikt mit dem Iran um dessen Atom- und Raketenprogramm einen weiteren Flugzeugträger-Verband in den Nahen Osten. Er werde zeitnah auslaufen, sagte Trump am Freitag vor dem Weissen Haus. US-Medien hatten zuvor berichtet, dass es sich dabei um den in der Karibik stationierten Flugzeugträger «U.S.S. Gerald R. Ford» handelt, den modernsten Flugzeugträger der US-Marine.

Die USA hatten in den vergangenen Wochen ihre militärische Präsenz im Nahen Osten unter anderem mit dem Flugzeugträger «USS Abraham Lincoln» bereits deutlich verstärkt. Der Flugzeugträger «U.S.S. Gerald R. Ford» soll sich dem nun demnach anschliessen. Der Verband werde voraussichtlich nicht vor Ende April oder Anfang Mai zurückkehren, berichtete die «New York Times». Auch weitere Kriegsschiffe, Luftabwehrsysteme und Jagdgeschwader befinden sich nach Informationen der US-Zeitung «Wall Street Journal» bereits in der Golfregion.
US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich dem US-Nachrichtenportal «Axios» gesagt, er erwäge, einen zweiten Flugzeugträger für einen möglichen Angriff in die Region zu entsenden, sollten die Verhandlungen mit dem Iran scheitern. Am Freitag drohte er nochmals: «Falls wir keine Einigung erzielen, werden wir ihn brauchen.» Vertreter der USA und des Irans hatten vergangene Woche in Omans Hauptstadt Maskat neue Verhandlungen begonnen. Trump stellte danach eine Fortsetzung in Aussicht – ein genauer Termin dafür steht aber bisher nicht fest.
Teheran ist zur Begrenzung seines Atomprogramms bereit, betrachtet eine vollständige Aufgabe seines Atomprogramms jedoch als rote Linie. Auch Verhandlungen über das heimische Raketenprogramm schloss Irans Regierung zuletzt kategorisch aus. Irans Regierung erhofft sich von Verhandlungen eine Aufhebung der harten Sanktionen und einen wirtschaftlichen Aufschwung.










