Arbeitslosigkeit

    Trump's Versprechen platzt: US-Arbeitslosigkeit steigt

    Keystone-SDA
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    Die Arbeitslosigkeit in den USA steigt weiter: Im August kletterte die Quote auf 4,3 Prozent – den höchsten Wert seit 2021.

    Economy Jobs Report
    Wartende bei einer Jobmesse in den USA. Trotz Trumps Wirtschaftsversprechen steigt die Arbeitslosenquote im August 2025 auf 4,3 Prozent, den höchsten Stand seit 2021. (Archivbild) - keystone

    US-Präsident Donald Trump hat einen Wirtschaftsboom versprochen – doch die Arbeitslosigkeit in den USA steigt weiter. Im August wuchs die Rate um 0,1 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent, wie das Amt für Arbeitsmarktstatistik am Freitag in Washington mitteilte.

    Das ist der höchste Stand seit 2021. Aus Ärger über einen Anstieg im Juli hatte Trump Behördenleiterin Erika McEntarfer entlassen und einen Gefolgsmann als Nachfolger nominiert.

    Der Trump-treue Ökonom E.J. Antoni ist jedoch noch nicht im Amt. Zudem ist er mit Medienvorwürfen konfrontiert, er habe sexistische Einstellungen in Onlinediensten und gegenüber Mitarbeitern geäussert.

    Zweifel an neuer Führung

    Derweil bleibt die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt weniger rosig als von der Regierung erhofft. Im August wurden den Angaben zufolge 22'000 Arbeitsplätze in den USA neu geschaffen – das ist nicht einmal ein Drittel der 75'000 Jobs, die Experten laut dem Finanzmarktinstitut MarketWatch erwartet hatten.

    Zudem wurden mehr Arbeitsplätze gestrichen als geschaffen, unter anderem in US-Behörden, im Bergbau und bei der Öl- und Gasförderung.

    Am Donnerstag hatten bereits Zahlen des Lohndatendienstleisters ADP den Trend bestätigt. Danach schufen private Firmen in den USA im August 54'000 Jobs, nur rund die Hälfte wie im Juli. Wirtschaftswissenschaftler erklären die Unsicherheit mit Trumps aggressiver Zollpolitik.

    Trumps Anschuldigungen

    Trump hatte der bisherigen Leiterin des Amts für Arbeitsmarktstatistik (Bureau of Labor Statistics, BLS) vorgeworfen, die Zahlen aus politischen Gründen «manipuliert» zu haben, weil sie von Präsident Joe Biden ernannt worden war. Belege lieferte der Präsident nicht. Er behauptete dagegen, die Wirtschaft erlebe seit seinem Amtsantritt im Januar einen «Boom».

    Der Sender CNN berichtete, Trumps BLS-Kandidat Antoni habe sich in einem inzwischen gelöschten Konto im Onlinedienst Twitter (heute X) sexuell abfällig über die frühere Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris sowie über sexuelle Minderheiten geäussert und Verschwörungstheorien verbreitet.

    Laut «Washington Post» soll Antoni zudem gegenüber Mitarbeitern der Rechtsaussen-Denkfabrik Heritage Foundation gesagt haben, Frauen seien weniger intelligent als Männer. Antoni war bei dem Think Tank Chefökonom.

    Kommentare

    User #3760 (nicht angemeldet)

    USA ist. Selber Schuld .. Sie wollten einen Teufel 👿 jetzt sollen Sie leben mit ihrem Teufel 👿 und nicht Jammern! Die 2.5 Jahre noch durchhalten und dann kommt bestimmt wieder ein Demokratischer President der alles wieder Rückgängig macht von Herr Trump .. Politiker sollte man keine Immunität gewähren! Gleiche Rechte wie die Bevölkerung sollten die haben! Dann gäbe es viel Weniger Korrupte Politiker !

    User #6189 (nicht angemeldet)

    Der Umbau geht länger als 4 Jahre. Zuerst gibt es Opfer, das ist nicht zu vermeiden. Danach, wenn grosse Firmen durch den Zolldruck in den USA Fabriken eröffnen, wird das Jobangebot steigen und die Arbeitslosenquote sinken. Zudem steigen die Einnahmen durch vermehrte Exporte dieser neu angesiedelten Firmen. Abwarten.

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