Trump vs. Greene: Drohungen nach offener Kritik

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USA,

Nach der Kritik von Donald Trump berichtet die Republikanerin Marjorie Taylor Greene von Drohungen. Sie macht den US-Präsidenten dafür mitverantwortlich.

Trump Greene
Nach einer Auseinandersetzung mit Donald Trump gibt die republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene an, Drohungen zu erhalten und macht den US-Präsidenten dafür mitverantwortlich. (Archivbild) - keystone

Die langjährige Trump-Unterstützerin Marjorie Taylor Greene wird angeblich derzeit unter Druck gesetzt. Hintergrund sind ihre Forderungen nach der vollständigen Freigabe der Epstein-Akten sowie ihre Kritik an Donald Trump, wie der «Focus» berichtet.

Greene sieht Trumps öffentliche Attacken als Auslöser für Drohungen gegen ihre Person. Sie macht den US-Präsidenten offen dafür mitverantwortlich, wie sie auf X schreibt, wie «web.de» berichtet.

Trumps Verbalattacke und Bruch

Donald Trump bezeichnete Greene öffentlich als «zeternde Irre» und kündigte an, sie nicht länger zu unterstützen. Er erklärte, dass er andere Kandidaten in Georgia fördern werde, sollte sich eine Gelegenheit ergeben, berichtet die «taz».

Fändest du es gut, wenn die Epstein-Akten veröffentlicht würden?

Trump warf Greene vor, ihn ständig zu kritisieren und nicht zu würdigen, dass er rekordartige Erfolge für Amerika erzielen würde. Greene hatte öffentlich bemängelt, Trump halte sein Wahlkampfversprechen nicht ein, alle Epstein-Dokumente zu veröffentlichen, wie die «taz» weiter berichtet.

Drohungen gegen Greene nach Trumps Vertrauensentzug

Nach den Angriffen von Trump meldet Greene Drohungen und Sicherheitswarnungen. Sicherheitsfirmen hätten sie kontaktiert und vor eskalierten Risiken gewarnt.

Greene sieht einen direkten Zusammenhang mit Trumps Aussagen, meldet der «Focus». Sie erklärte auf der Plattform X: «Als Frau nehme ich Drohungen von Männern ernst.»

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In einem Post macht die republikanische Abgeordnete Greene die Drohungen gegen sie öffentlich und beschuldigt auch Donald Trump, damit etwas zu tun zu haben. - Screenshot X/@RepMTG

Greene war über Jahre eine vehemente Verteidigerin Trumps. In den vergangenen Monaten hat sie sich aber mehrfach von dessen Positionen gelöst, berichtet «web.de».

Hintergrund zur Veröffentlichung der Epstein-Akten

Greene positioniert sich in der Debatte um die Epstein-Affäre offen gegen Trump. Sie fordert, alle Akten öffentlich zugänglich zu machen, was auch Teile der Demokraten unterstützen, wie der «Spiegel» berichtet.

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Trump hatte die Abgeordnete Greene zuletzt als «zeternde Irre» und «Verräterin» bezeichnet. - keystone

Trump bestreitet enge Beziehungen zu Epstein weiterhin. Jüngst veröffentlichte E-Mails und Dokumente werfen jedoch neue Fragen auf, berichtet «web.de».

Die MAGA-Bewegung und neue Fronten

Die politischen Spannungen in der «Make America Great Again»-Bewegung nehmen dadurch weiter zu. Greene, bekannt für ihre polarisierenden Ansichten und Verschwörungstheorien, bleibt auch im Streitfall eine prominente Figur am rechten Rand der Republikaner.

Epstein war 2019 tot in seiner Gefängniszelle in New York gefunden worden. Er soll Suizid begangen haben, während er auf einen weiteren Prozess wartete, erinnert der «Focus».

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