Regierung

    Texas-Flut: Trump beschuldigt Biden-Regierung

    Sandra Morgenroth
    Sandra Morgenroth

    USA,

    Nach der Flutkatastrophe in Texas mit dutzenden Toten weist US-Präsident Trump die Verantwortung für fehlende Warnungen Joe Biden zu.

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    Wasser fliesst durch den Guadalupe River, nachdem eine Sturzflut das Gebiet in Kerrville, Texas, überschwemmt hat. - keystone

    Nach der Flutkatastrophe in Texas mit über 100 Toten entbrennt ein politischer Streit um das Katastrophenmanagement. Präsident Donald Trump weist die Verantwortung für mögliche Versäumnisse bei den Flutwarnungen von sich.

    Trump macht die Vorgängerregierung unter Joe Biden verantwortlich, wie der «Merkur» berichtet. Im am stärksten betroffenen Kerr County wurden laut Angaben der Behörden 87 Leichen geborgen, darunter zahlreiche Kinder aus einem Sommerlager.

    Die Suche nach Vermissten gestaltet sich weiterhin schwierig. Hunderte Rettungskräfte sind im Einsatz, wie die «FAZ» meldet.

    Kritik an Kürzungen beim Wetterdienst

    Die Wassermassen des Flusses Guadalupe stiegen nach heftigen Regenfällen innerhalb von 45 Minuten um acht Meter an. Viele Menschen hatten das Feiertagswochenende zum Campen genutzt und wurden überrascht, berichtet «Euronews».

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    Trump gibt der Joe Biden-Regierung die Schuld an der Katastrophe in Texas. (Symbolbild) - dpa

    Nach dem Unglück wurde Kritik an Kürzungen beim nationalen Wetterdienst laut. Seit Trumps Amtsantritt waren Mittel für den Nationalen Wetterdienst NWS und die Klimabehörde NOAA reduziert.

    Regierung weist Vorwürfe zurück

    Zudem wurden zahlreiche Meteorologen entlassen, so die «Frankfurter Rundschau». Kommunale Vertreter beklagten, sie seien nicht rechtzeitig vor der Flut gewarnt worden: Das Weisse Haus wies die Vorwürfe zurück.

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    Ein Schild mit gebrochenem Herzen nahe «Camp Mystic» – mehrere Mädchen aus dem Sommerlager kamen bei der Flut in Texas ums Leben. - keystone

    Trumps Sprecherin Karoline Leavitt betonte, die Überschwemmungen seien ein «Akt Gottes» gewesen. Die Behörde verfüge trotz der Sparmassnahmen über genügend Personal, so «Die Zeit».

    Texas: Trump kündigt Bundeshilfen und Besuch an

    Präsident Trump kündigte finanzielle Unterstützung für die betroffenen Regionen an. Er plant laut Angaben des Weissen Hauses einen Besuch in Texas am Freitag, wie «Die Zeit» meldet.

    Muss Trump Verantwortung übernehmen und den Wetterdienst wieder aufbauen?

    Gouverneur Greg Abbott hatte zuvor den Katastrophenfall ausgerufen, um zusätzliche Mittel freizugeben. Die Lage bleibt angespannt, denn weitere Unwetter werden erwartet.

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