Tesla-Chef Musk: Zwischen Genie und Wahnsinn

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    USA,

    Tesla-Chef Elon Musk ist der Superstar der Tech-Szene - er wird von seinen Anhängern mit Unternehmerlegenden mit Steve Jobs, Henry Ford und Thomas Edison verglichen.

    Tesla-Chef Elon Musk wird von seinen Anhängern mit Unternehmerlegenden mit Steve Jobs, Henry Ford und Thomas Edison verglichen. Foto: Jörg Carstensen/dpa
    Tesla-Chef Elon Musk wird von seinen Anhängern mit Unternehmerlegenden mit Steve Jobs, Henry Ford und Thomas Edison verglichen. Foto: Jörg Carstensen/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auch eine Initiative, die künstliche Intelligenz sicher machen soll, zählt zu den Grossprojekten, die der laut Bloomberg Billionaires Index gut 27 Milliarden Dollar schwere Tesla-Chef mit missionarischem Eifer betreibt.

    Der Tech-Milliardär will mit seiner Raketenfirma SpaceX das Weltall zum Ziel für Touristen machen, fliegende Autos bauen und sich irgendwann auf dem Mars zur Ruhe setzen. Musks Boring Company soll Verkehrschaos durch Tunnel beseitigen und so den Personentransport revolutionieren. Passend dazu dachte sich der 48-Jährige den Hyperloop aus - eine Art futuristische Rohrpost, die Menschen im Eiltempo befördern soll.

    Auch eine Initiative, die künstliche Intelligenz sicher machen soll, zählt zu den Grossprojekten, die der laut Bloomberg Billionaires Index gut 27 Milliarden Dollar schwere Tesla-Chef mit missionarischem Eifer betreibt.

    Doch der schillernde US-Unternehmer ist durchaus nicht unumstritten. Musk setzt bei seinen PR-Aktionen - wie US-Präsident Donald Trump - stark auf den Kurznachrichtendienst Twitter, wo ihm zuletzt 29,3 Millionen Nutzer folgten. Musk ist stets für einen Eklat gut. Gegen Kritiker teilt er mitunter heftig aus, auf unangenehme Medienberichte und Nachfragen reagiert er empfindlich.

    Auch an seine riskanten Geschäfte sorgen immer wieder für Kontroversen - einige Kritiker halten Musk sogar für einen Hochstapler. Tatsächlich hat er mit Tesla noch nie einen Jahresgewinn gemacht und seine Ziele häufig verfehlt oder zumindest nur mit viel Verspätung erreicht.

    Sein Startkapital verdiente Musk als Mitgründer des Bezahldienstes Paypal, durch die Übernahme durch Ebay im Jahr 2002 machte er ein Vermögen. Bei der US-Solarfirma SolarCity, die 2016 von Tesla geschluckt wurde, leistete er ebenfalls Geburtshilfe.

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