Teenagerin tötet beste Freundin – wegen 9 Mio. Dollar
In Alaska tötete eine 18-Jährige ihre beste Freundin. Ein angeblicher Millionär hat ihr 9 Mio. Dollar dafür versprochen. Jetzt steht sie vor Gericht.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine 22-Jährige steht wegen Mordes vor Gericht, es drohen bis zu 99 Jahre Haft.
- Sie tötete 2019 ihre beste Freundin, ein Betrüger hatte ihr 9 Mio. Dollar versprochen.
- Auch zwei Komplizen, die zum Tatzeitpunkt minderjährig waren, sind angeklagt
Ein verstörender Mordfall wird in Anchorage im US-Bundesstaat Alaska verhandelt: Denali Brehmer (22) hat vor dreieinhalb Jahren ihre beste Freundin Cynthia Hoffmann (†19) kaltblütig ermordet. Das Motiv: Ein Fremder hat ihr im Internet viel Geld angeboten. Darüber berichten verschiedene lokale Medien.
Hoffmann kehrte im Juni 2019 nicht mehr von einer Wanderung zurück. Zwei Tage später wurde ihre mit Klebeband gefesselte Leiche mit einer Einschusswunde am Hinterkopf gefunden. Brehmer, die ebenfalls auf der Wanderung war, wurde festgenommen.
Vor der Tat stand Brehmer mit einem damals 21-Jährigen aus dem US-Bundesstaat Indiana im Internet in Kontakt. Der Mann gab sich als Millionär aus und bot ihr einen Deal an: Sie tötet einen Menschen und schickt ihm Videos und Bilder als Beweis. Im Gegenzug erhält Brehmer neun Million Dollar. Der Betrüger wurde ebenfalls verhaftet und nach Alaska gebracht, wo er auf seinen Prozess wartet.
30 bis 99 Jahre Gefängnis für Mörderin
Brehmer, vom versprochenen Geld angetrieben, lockte ihre beste Freundin in einen Hinterhalt und erschoss sie. Die Leiche legte sie an einem Fluss nieder. Zudem stellte Brehmer Kinderpornographie her und schickte sie dem angeblichen Millionär. Auch hierfür wurde ihr viel Geld versprochen.
Den Mord hat die 22-Jährige gestanden, dafür wurden fünf weitere Anklagepunkte, darunter jener der Kinderpornographie, fallengelassen. Dennoch drohen ihr 30 bis 99 Jahre Haft, das Strafmass wird Mitte August festgelegt.
Neben dem angeblichen Millionär und Brehmer stehen auch zwei Komplizen vor Gericht. Deren Namen werden aber unter Verschluss gehalten, weil sie zum Tatzeitpunkt minderjährig gewesen waren. Laut US-Medien war einer der Helfer erst 16 Jahre alt.
















