Nach der Attacke in der New Yorker U-Bahn mit Schüssen und mehr als 20 Verletzten ist der mutmassliche Täter unter anderem wegen Terrors angeklagt worden.
Nach den Schüssen in Brooklyn waren zunächst auch Bombenentschärfer im Einsatz.
Nach den Schüssen in Brooklyn waren zunächst auch Bombenentschärfer im Einsatz. - John Minchillo/AP/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Mann hatte Mitte April in einer U-Bahn in New York um sich geschossen.
  • Die Anklage spricht jetzt von terroristischen Motiven.

Mitte April schiesst ein Mann in einer U-Bahn in New York um sich. Nun spricht die Anklage von terroristischen Motiven beim Tatverdächtigen. Nach der dramatischen Attacke in der New Yorker U-Bahn mit Schüssen und mehr als 20 Verletzten ist der mutmassliche Täter unter anderem wegen Terrors angeklagt worden.

Der Mann habe eine Handlung begangen mit der Absicht, Tod und schwere Körperverletzung zu verursachen, hiess es in der am Samstag von einem New Yorker Gericht veröffentlichten Anklageschrift. Dem 62-Jährigen wird vorgeworfen, Mitte April während der morgendlichen Hauptverkehrszeit in einer U-Bahn im Stadtteil Brooklyn das Feuer eröffnet zu haben. Mehr als 20 Menschen wurden durch Schüsse oder bei der dadurch entstehenden Panik verletzt. Der Täter konnte zunächst fliehen, wurde aber einen Tag später in Manhattan gefasst. Bei einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.

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