Mehr als die Hälfte der Schweizer ist aus dem Nahen Osten abgereist
Über 5000 Schweizer stecken wegen des Krieges im Nahen Osten fest. Flüge gibt es wenige. Doch nun zeigen Zahlen, dass viele doch wieder zurückgekehrt sind.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Swiss gibt heute bekannt: Sie fliegt bis 28. März nicht mehr nach Dubai.
- Auch Sonderflüge sind zurzeit keine Vorgesehen.
- Viele Schweizer stecken also in Dubai und Co. fest. Doch längst nicht mehr alle.
Ex-Bachelorette Frieda Hodel ist eine der vielen Schweizerinnen und Schweizer, die wegen des Iran-Kriegs irgendwo im Nahen Osten festsitzen. Denn die Drehkreuze Dubai und Abu Dhabi sind stark limitiert.
24 Tage ist sie mit ihrer Familie nun schon auf den Malediven, elf wären geplant gewesen.
Für Freitag hätte Frieda Hodel eigentlich erneut einen Rückflug via Abu Dhabi gebucht gehabt. Dieser wurde nun aber erneut annulliert.
Für sie und ihre Familie heisst es also weiterhin abwarten und schnorcheln.
Noch 2000 Reisende auf EDA-App registriert
Doch lange nicht alle gestrandeten Schweizerinnen und Schweizer harren noch im Ausland aus.
Viele von ihnen haben es inzwischen doch irgendwie zurück in die Schweiz geschafft. Und zwar auf eigene Faust.
Das zeigen die Zahlen der Travel Admin App des Bundes, wie die «Aargauer Zeitung» berichtet.
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Denn am 5. März 2026 seien rund 5200 Schweizer Reisende in Ländern der betroffenen Regionen auf der App registriert gewesen.
Stand heute sind es noch rund 2000 Personen, so das EDA zur Zeitung.
Somit konnten mehr als die Hälfte der Personen inzwischen wieder nach Hause reisen. Dies dürfte via Flugzeug geschehen sein.
Denn: Seit dem 6. März 2026 bieten mehrere Fluggesellschaften wieder einen eingeschränkten Flugplan von Dubai und Abu Dhabi nach Europa an.
Die Swiss hat heute mitgeteilt, dass sie ihre Flüge nach Dubai bis einschliesslich 28. März aussetzen muss. Ursprünglich waren diese bis am 15. März gestrichen.
Die Verlängerung wird mit Kapazitätseinschränkungen bei den Flughäfen in Dubai begründet.













