Feuerwerk

    Samedan GR verbietet lautes Feuerwerk

    Keystone-SDA Regional
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    Engadin,

    Die Gemeindeversammlung von Samedan hat am Montagabend ein Verbot für das Abbrennen von lautem Feuerwerk beschlossen. Die Revision des kommunalen Polizeigesetzes wurde mit 82 zu 9 Stimmen angenommen.

    In Samedan ist das Abbrennen von lautem Feuerwerk ab sofort verboten. (Symbolbild)
    In Samedan ist das Abbrennen von lautem Feuerwerk ab sofort verboten. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA/FRANK HAMMERSCHMIDT

    Die Änderung der kommunalen Vorschriften wurde ohne Diskussionen gutgeheissen. Das Verbot tritt gemäss Informationen der Gemeinde per sofort in Kraft.

    Damit ist Samedan in guter Gesellschaft. Ein Grossteil der Gemeinden im Oberengadin verbietet das Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Es handelt sich um die Gemeinden Bever, Celerina, La Punt, Pontresina, S-chanf, Silvaplana, St. Moritz und Zuoz.

    In Samedan existierte bisher eine Regelung, die der Bevölkerung empfahl, freiwillig auf das Zünden von Feuerwerk zu verzichten. Dies habe sich jedoch als unwirksam erwiesen, schrieb der Gemeindevorstand in seiner Botschaft. Am 31. Dezember und am 1. August seien am Himmel von Samedan weiterhin Knallgeräusche zu hören gewesen.

    In Graubünden hat bereits mehr als ein Drittel aller Gemeinden ein Verbot mit verschiedener Ausgestaltung eingeführt. Zuletzt entschied sich die Stimmbevölkerung in Zizers und Chur am 14. Juni für ein Feuerwerksverbot beziehungsweise ein Verbot von lautem Feuerwerk.

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    Das Thema sorgt auch auf nationaler Ebene für Gesprächsstoff. Die Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» wird am 29. November zur Abstimmung kommen. Die Initiative fordert ein schweizweites Verbot des Verkaufs von lautem Feuerwerk an Privatpersonen sowie dessen Verwendung.

    Damit sollen Menschen, Tiere und die Umwelt geschützt werden. Öffentliche Feuerwerke bei Grossanlässen wie dem Nationalfeiertag sollen hingegen weiterhin stattfinden dürfen. Auch geräuscharme Produkte wie «Vulkane» dürfen von Privatpersonen weiterhin genutzt werden.

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    Kommentare

    User #3535 (nicht angemeldet)

    Guter Entscheid !

    User #5640 (nicht angemeldet)

    Warum wird der 1. August nicht einfach abgeschafft und auch Neujahr. Und alle Probleme und Diskussionen sind vom Tisch ... 😎🍻

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