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    Russischer Botschafter nach drei Monaten wieder in den USA

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    Russland,

    Der russische Botschafter Anatoli Antonow kehrte nach drei Monaten wieder in die USA zurück. Ein Zeichen der Besserung zwischen den beiden Nationen.

    USA Anatoli Antanow
    Anatoli Antanow, ist der russische Botschafter in den USA. - Getty

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der russische Botschafter Anatoli Antonow kehrt nach drei Monaten in die USA zurück.
    • Er reiste aufgrund einer Aussage von US-Präsident Joe Biden ab.
    • Der Botschafter kehrt als «gutes Zeichen» zurück an seinen Arbeitsplatz.

    Nach dreimonatiger Abwesenheit ist der russische Botschafter Anatoli Antonow gemäss einer Vereinbarung von Kremlchef Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden wieder in die USA zurückgekehrt.

    Antonow landete nach rund neun Stunden Flug in New York, von wo aus er nach Washington weiterreist, wie Staatsmedien in Moskau am Sonntagabend meldeten. Bereits an diesem Montag nehme er seine Arbeit in der Botschaft wieder auf, hiess es.

    Russland hatte seinen Botschafter im März abgezogen aus Protest gegen ein Interview, in dem Biden die Frage bejaht hatte, ob er Putin für einen «Killer» halte.

    Biden Putin
    Joe Biden und Wladimir Putin geben sich die Hand. - keystone

    Am vergangenen Mittwoch hatten der russische Präsident und sein US-Kollege vereinbart, dass ihre Botschafter als Zeichen einer Wiederaufnahme des Dialogs wieder an ihre Dienstorte zurückkehren sollten.

    Der US-Botschafter in Moskau, John Sullivan, hatte Russland im April verlassen – ebenfalls, wie es offiziell hiess, für Konsultationen in der Heimat. Zuvor hatte der russische Aussenminister Sergej Lawrow Sullivan die Rückkehr nach Washington nahegelegt – im Zuge neuer US-Sanktionen gegen Moskau. Auch Sullivan will demnächst nach Moskau zurückkehren.

    Die US-Regierung hatte im April neue Sanktionen gegen Russland wegen eines Cyberangriffs und wegen der Einmischung in Wahlen verhängt. Moskau wies die Anschuldigungen zurück und bezeichnete die Strafmassnahmen als Verstoss gegen internationales Recht. Im Gegenzug verhängte auch die russische Regierung Sanktionen und wies unter anderem US-Diplomaten aus.

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