Neue Epstein-Ekelfotos in Lagerraum gefunden
Ein geheimer Lagerraum in Florida hat jüngst weitere verstörende Inhalte im Fall Epstein offenbart. Darunter: Anstössige Aufnahmen von Minderjährigen.

Das Wichtigste in Kürze
- Inhalte eines geheimen Lagerraums enthüllen weitere belastende Beweise im Fall Epstein.
- Man fand etwa Handbücher für Sex-Sklaverei und anstössige Aufnahmen von Minderjährigen.
- Privatdetektive halfen, die verstörenden Inhalte Jahrzehnte unter Verschluss zu halten.
Ein geheimer Lagerraum in Palm Beach, Florida (USA) offenbart neue Beweise für Jeffrey Epsteins kriminelle Machenschaften.
Der verstorbene Sexualstraftäter nutzte mehrere Verstecke, um belastende Beweise vor den Behörden zu verbergen.
Ermittler fanden nun in dem angemieteten Lagerraum verstörende Inhalte, so ein Bericht von der Zeitung «The Telegraph». Dazu gehörten pornografische Magazine, Handbücher zur Sexsklaverei und Fotos nackter junger Frauen, mutmassliche Opfer des Sexualstraftäters.
Die Beweise umfassen weiter VHS-Kassetten und DVDs mit sexualisierenden Inhalten von Teenagern. Eine Videokassette dokumentierte eine Frau in Dessous. Weitere Aufnahmen zeigten heimliche Filmaufnahmen einer duschenden Person.
Privatdetektive boten Hand
Epstein mietete das Versteck über die Detektei «Riley Kiraly» an. Diese Vorgehensweise ermöglichte es ihm, Unterlagen jahrelang geheim zu halten.
Die Ermittler fanden auch drei Computer, 28 Adressbücher und Listen mit Kontaktdaten von Masseurinnen.
Im Oktober 2005 durchsuchten Ermittler seine Villa in Palm Beach erstmalig. Die US-Behörden vermuten bereits längere Zeit, dass Epstein vorab über die Razzia informiert wurde.
Er habe demnach die Privatdetektive kurz davor beauftragt, belastendes Material aus seinem Anwesen in Florida zu entfernen. Der geheime Lagerraum befand sich unweit seiner Villa in Palm Beach, dies erleichterte den Transport der Beweismittel.
Mehrere Lagerräume blieben unentdeckt
Die Durchsuchung erfolgte damals, nachdem Eltern eines 14-jährigen Mädchens Anzeige erstattet hatten.
Epstein hatte ihre Tochter gegen Geld zu sexuellen Handlungen aufgefordert. Diese Anschuldigung löste die ersten polizeilichen Ermittlungen aus.
Der Lagerraum in Palm Beach war nur einer von mindestens sechs angemieteten Verstecken. Der Sexualstraftäter soll monatlich Tausende Dollar für diese Einrichtungen gezahlt haben.
E-Mails aus den sogenannten Epstein-Files zeigen die Korrespondenz mit seinen Mitarbeitern. Er gab darin Anweisungen zur Zerstörung von Festplatten und Videobändern. Die übrigen Materialien sollten in die Lagerräume gebracht werden.
Fall Epstein: Zahlreiche Beweise vielleicht noch versteckt
Jeffrey Epstein führte über Jahre hinweg einen internationalen Missbrauchsring, der prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft umfasste.

Erst im Januar 2026 veröffentlichte das US-Justizministerium Millionen von Akten – und brachte damit grosses öffentliches Aufsehen ins Rollen.
Es bleibt unklar, welche brisanten Inhalte sich in weiteren unentdeckten Verstecken befinden könnten.

















