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    Nasa-Sonde auf dem Weg zurück zur Erde

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    USA,

    Mit einem komplizierten Manöver entnahm die Sonde «Osiris-Rex» im Oktober dem Asteroiden Bennu eine Probe. Jetzt befindet sie sich auf dem Rückweg - bis zur Ankunft der Probe wird es aber dauern.

    Diese von der NASA zur Verfügung gestellte Illustration zeigt die Nasa-Sonde «Osiris-Rex» auf dem Asteroiden Bennu. Foto: Uncredited/NASA/Goddard Space Flight Center/AP/dpa
    Diese von der NASA zur Verfügung gestellte Illustration zeigt die Nasa-Sonde «Osiris-Rex» auf dem Asteroiden Bennu. Foto: Uncredited/NASA/Goddard Space Flight Center/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mit einer Probe vom Asteroiden Bennu im Gepäck hat sich die Nasa-Sonde «Osiris-Rex» auf den Weg zurück zur Erde gemacht.

    Die Sonde habe die Umlaufbahn von Bennu verlassen, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Im Oktober hatte «Osiris-Rex» dem Asteroiden bei einem mehrstündigen komplizierten Manöver eine Probe entnommen - als erster US-Flugkörper der Raumfahrtgeschichte. Diese Probe soll die Sonde nun im September 2023 auf der Erde abliefern.

    Wieviel Gramm Staub und Geröll des Asteroiden die Probe enthält, wissen die Nasa-Forscher noch nicht genau. Bei dem Manöver war eine Panne passiert: Der Deckel des Auffangbehälters war von grösseren Steinen leicht aufgestemmt worden, so dass Teile der Probe entweichen konnten. Die Nasa-Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass die Mindestanforderung von 60 Gramm Staub und Geröll erfüllt ist - und wahrscheinlich sogar deutlich mehr im Auffangbehälter steckt.

    Im September 2023 soll «Osiris-Rex» die Probe über der Erde abwerfen, wo sie dann mit Hilfe von Fallschirmen im US-Bundesstaat Utah landen soll. Mitarbeiter der Nasa sollen die Probe dann in das Johnson Space Center in Houston im Bundesstaat Texas bringen und von dort aus Teile davon in Labore auf der ganzen Welt verteilen, wo sie untersucht werden können.

    «Osiris Rex» (die Abkürzung steht für: Origins, Spectral Interpretation, Resource Identification, Security-Regolith Explorer) war im September 2016 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral gestartet und rund zwei Jahre später bei Bennu angekommen. Seitdem umkreiste die etwa sechs Meter lange und 2100 Kilogramm schwere Sonde den Asteroiden und untersuchte ihn mit ihren wissenschaftlichen Instrumenten und Kameras. Mehrmals flog sie dafür auch sehr dicht an ihm vorbei.

    Der tiefschwarze Bennu, benannt nach einer antiken ägyptischen Gottheit, hat einen Durchmesser von rund 550 Metern und könnte der Erde in gut 150 Jahren recht nahe kommen. Auch wenn das Einschlagrisiko sehr gering ist, zählt die Nasa Bennu zu den gefährlichsten derzeit bekannten Asteroiden - und will ihn deshalb ganz genau erforschen.

    Zudem erhoffen sich die Wissenschaftler von der rund eine Milliarde Dollar teuren Mission Erkenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren, denn Asteroiden sind Überbleibsel davon.

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