Der mutmassliche Schütze der Schiesserei im US-Bundesstaat Colorado muss weiterhin in U-Haft bleiben. Am Donnerstag erschien er erstmals vor Gericht.
US-Bundesstaat Colorado
Trauernde umarmen sich bei einer Mahnwache für die Opfer. Ein Schütze hat am 22.03.2021 im Bundesstaat Colorado zehn Menschen in einem Supermarkt getötet. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Wenige Tage nach dem Blutbad in Colorado erscheint der mutmassliche Schütze vor Gericht.
  • Allerdings ging es dabei noch nicht um die Erhebung einer Anklage.
  • Dem 21-Jährigen wird vorgeworfen, am Montag zehn Menschen erschossen zu haben.

Nach dem Schusswaffenangriff im US-Bundesstaat Colorado mit zehn Toten ist der mutmassliche Schütze erstmals vor Gericht erschienen. Der 21-jährige Verdächtige bleibe in Untersuchungshaft. Das berichteten die örtlichen Sender KDVR und 9News nach der kurzen ersten Anhörung am Donnerstag in Boulder.

Dabei ging es noch nicht um die Erhebung einer Anklage oder um die Frage, ob der Verdächtige sich schuldig bekennt. 9News berichtete, der Termin für die nächste Anhörung sei noch nicht festgelegt worden.

Bei dem Angriff am Montag in der Stadt Boulder nordwestlich von Denver waren zehn Menschen getötet worden, darunter ein Polizist.

Über das Motiv war zunächst noch nichts bekannt. US-Präsident Joe Biden sprach sich nach dem schweren Angriff für schärfere Waffengesetze aus.

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