Ein Mann ist in Mexiko von einem Mob bei lebendigem Leib verbrannt worden. Der 31-jährige Regierungsberater wurde beschuldigt, Kinder entführen zu wollen.
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Einheiten der Polizei in Mexiko (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Mob hat in Mexiko einen Mann bei lebendigem Leib verbrannt.
  • Der 31-jährige Regierungsberater wurde zuvor beschuldigt, Kinder entführen zu wollen.

In Mexiko ist ein Mann von einem Mob bei lebendigem Leib verbrannt worden. Er wurde zuvor beschuldigt, Kinder entführen zu wollen.

Am Freitag versammelten sich in der Stadt Huauchinango im Bundesstaat Puebla rund 200 Menschen, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Zuvor hatte es Gerüchte über einen Kindes-Entführer gegeben.

Der angebliche Verdächtige wurde von dem Mob auf einen Sportplatz gebracht, mit Benzin übergossen und angezündet. Die Polizei konnten dem Mann nicht helfen, da die Beamten die Menschenmenge nicht durchdringen konnte.

Ermittler konnten nur noch die verbrannten Überreste des 31-Jährigen bergen. Das Opfer soll bis Mitte März als Berater des mexikanischen Parlaments tätig gewesen sein.

«Das ist keine Gerechtigkeit, sondern Barbarei», teilte die Gemeindeverwaltung am Sonntag mit. Auch das Parlament und die konservative Partei der Nationalen Aktion (PAN) verurteilten den Mord.

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