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    Laut Bericht: US-Regierung prüft doch Lieferung von Abrams-Tanks

    Keystone-SDA
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    USA,

    Bisher hielten die USA eine Lieferung von Abrams-Panzern in die Ukraine für wenig sinnvoll. Dies könnte sich laut Bericht jedoch ändern.

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    Ein Abrams-Panzer. (Symbolbild) - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die USA könnten nun doch Abrams-Kampfpanzer in die Ukraine liefern.
    • US-Präsident Joe Biden soll zugesagt haben, eine solche Lieferung prüfen zu lassen.
    • Bisher hatten die USA betont, die Bereitstellung der Panzer für nicht sinnvoll zu halten.

    Die US-Regierung soll einem Medienbericht zufolge nun doch die Lieferung von Abrams-Kampfpanzern in die Ukraine in Betracht ziehen.

    Eine Ankündigung über die Zusage «einer grösseren Anzahl» der amerikanischen M1 Abrams zur Abwehr des russischen Angriffskriegs könnte noch diese Woche kommen, wie das «Wall Street Journal» am Dienstag unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen berichtete.

    Demnach soll US-Präsident Joe Biden dem deutschen Kanzler Olaf Scholz in einem Telefonat vergangene Woche zugesagt haben, eine solche Lieferung prüfen zu lassen.

    Entscheidung steht noch aus

    Zuletzt hatte es Berichte gegeben, wonach Scholz die Lieferung des US-Kampfpanzers zur Bedingung für eine mögliche Entsendung deutscher Kampfpanzer gemacht habe.

    Der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte jedoch auch nach Aussage seines US-Kollegen Lloyd Austin klargemacht, dass es einen solchen Zusammenhang nicht gebe. Trotz erheblichen Drucks aus der Ukraine und von Partnerstaaten hat die Bundesregierung noch keine Entscheidung zur Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an Kiew getroffen.

    Pistorius
    Boris Pistorius (SPD), deutscher Verteidigungsminister. (Archivbild) - sda - Keystone/dpa/Jana Glose

    Die USA hatten bisher betont, die Bereitstellung des Abrams-Panzers aus praktischen Gründen nicht für sinnvoll zu halten. Die US-Panzer müssten über den Atlantik transportiert werden, die Instandhaltung sei aufwendiger, und sie verbrauchten zu viel Treibstoff, hiess es bisher aus dem Pentagon.

    Die Panzer schlucken ausserdem das Flugzeugbenzin Kerosin, nicht wie der Leopard und viele Gefährte der Ukrainer Diesel. «Es macht einfach keinen Sinn, den Ukrainern dieses Mittel zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen», hatte Pentagon-Sprecherin Sabrina Singh noch vor einigen Tagen gesagt.

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