Krebsdiagnose von Biden sorgt für Kritik

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    USA,

    Donald Trump kritisiert die späte Bekanntgabe von Bidens Prostatakrebs-Diagnose und fordert mehr Transparenz über den Gesundheitszustand des Ex-Präsidenten.

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    Trump zeigt sich nach der Krebsdiagnose bei Biden besorgt, äussert jedoch auch seine Kritik. (Archivbild) - dpa

    Donald Trump äusserte sich überrascht über die späte Bekanntgabe der Diagnose. Er legte nahe, dass die Öffentlichkeit früher hätte informiert werden müssen, wie «Die Zeit» berichtet.

    Trump erklärte, ein solcher Test gehöre für Männer zum Standard bei Routineuntersuchungen. Er stellte infrage, warum die Diagnose erst jetzt bekannt wurde.

    Trumps Zweifel an Transparenz und medizinischer Betreuung

    Im Weissen Haus forderte Trump Aufklärung über Bidens behandelnden Arzt. Er fragte, ob es derselbe Mediziner sei, der Biden zuvor volle kognitive Leistungsfähigkeit bescheinigt hatte.

    Trump meinte, es könne sein, dass jemand die Fakten verschweige. Er bezeichnete die Situation mehrfach als traurig, wie «Die Presse» meldet.

    Findest du die Kritik von Trump angemessen?

    Bidens Büro hatte zuvor öffentlich gemacht, dass beim Ex-Präsidenten Prostatakrebs festgestellt wurde. US-Medien berichten, dass es sich um eine aggressive, aber behandelbare Form handle.

    Details zur Erkrankung und politische Folgen

    Laut Mitteilung wurde der Krebs mit einem Gleason-Score von 9 eingestuft. Die American Cancer Society sieht darin eine besonders aggressive Form mit hohem Ausbreitungsrisiko.

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    Joe Biden lässt sich auch vom Krebs nicht sein Lachen nehmen. - Instagram/@joebiden

    Biden war im Januar aus dem Amt geschieden. Er war der bislang älteste Präsident der USA, wie «Die Presse» berichtet.

    Im Wahljahr 2024 gab es zudem immer wieder Zweifel an Bidens körperlicher und geistiger Verfassung. Diese Diskussionen führten schliesslich zu seinem Rückzug aus dem Präsidentschaftsrennen.

    Reaktionen und politische Spannungen

    Trump hatte sich im Wahlkampf häufig kritisch über Bidens geistige Fitness geäussert. Nach Bekanntwerden der Krebsdiagnose wünschte Trump seinem Vorgänger jedoch öffentlich gute Besserung.

    Die Diagnose bleibt Thema in US-Medien und sorgt für anhaltende Diskussionen um Transparenz und Gesundheitschecks bei Spitzenpolitikern.

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    Kommentare

    User #1963 (nicht angemeldet)

    Bei Autopsien findet man bei Männern um 80 bei fast 87 prozent Prostataktebs.Meist unendeckt. Nicht gut ist das Methastasen vorliegen. Gute Besserung Joe.

    User #4670 (nicht angemeldet)

    Trump ist ein Heuchler, er sollte nicht immer auf Angriff schalten, um von sich selbst ab zu lenken. I'm seine geistiges Gesundheit ist es übel bestellt.

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