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    Krawatte in Russlands Farben – Hegseth sorgt für Kopfschütteln

    Simon Ulrich
    Simon Ulrich

    USA,

    Der US-Verteidigungsminister erschien mit einem Schlips in Weiss, Blau und Rot. Ein Signal an Moskau oder schlicht ein modischer Fehlgriff?

    Pete Hegseth
    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sorgt immer mal wieder für Schlagzeilen. - x/Shay Sweeney

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der US-Verteidigungsminister fiel beim Treffen mit Selenskyj mit seiner Krawatte auf.
    • Die «Russland-Farben» sorgen für Kritik und Spott im Netz.
    • Einige sehen darin ein politisches Signal, andere nur Gedankenlosigkeit.

    Beim Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem ukrainischen Staatschef Selenskyj sorgte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth mit seiner Kleiderwahl für Irritationen.

    Er trug eine auffällige Krawatte in den Farben Weiss, Blau und Rot – exakt in der Reihenfolge der russischen Nationalflagge. Die anderen US-Regierungsvertreter, etwa Vizepräsident JD Vance oder Aussenminister Marco Rubio, waren hingegen dezent gekleidet.

    Russische Medien reagieren spöttisch

    Hegseths bunter Schlips entging auch der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass nicht: «Eine Krawatte in den Farben der russischen Trikolore», kommentierte sie die «unerwartete Modeerscheinung».

    In Online-Netzwerken wird indes darüber spekuliert, ob ein politisches Signal oder bloss Gedankenlosigkeit dahinter steckt.

    So fragt etwa der ukrainische Aktivist Joni Askola in scharfem Ton auf X: «Will er damit etwas sagen oder ist er einfach nur ein ignoranter Idiot?»

    Auch Influencer Caolon Robertson spricht von einem «Verrat» und wirft Hegseth vor, bewusst prorussische Signale zu setzen.

    Einige Nutzer weisen zwar darauf hin, dass auch die US-Flagge dieselben Farben enthält. Dennoch erinnerten Design und Farbreihenfolge eindeutig an die russische Trikolore.

    Andere wiederum wenden ein, die Farben würden auch an die niederländische Flagge erinnern.

    Trump: Gespräch «sehr interessant und herzlich»

    Unabhängig von Hegseths Krawatte nannte Trump das Gespräch mit Selenskyj im Anschluss «sehr interessant und herzlich». Er warb erneut für ein Waffenstillstandsabkommen.

    Denkst du, Hegseth wollte mit seiner Krawatte ein politisches Signal aussenden?

    Selenskyj erklärte gegenüber der Presse, man werde vorerst nicht öffentlich über Tomahawk-Langstreckenraketen sprechen – auf Wunsch der USA. Der Fokus liege nun stärker auf der Waffenproduktion.

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    Kommentare

    User #3219 (nicht angemeldet)

    Sind ja nicht alle im Konflikt mit Russland, warum auch?

    User #4400 (nicht angemeldet)

    Hatte Selensky Erfolg ? Demfall nicht wegen der Krawatten storry ?

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