Verkauf

    Kanada zum Verkauf? Premier Carney weist Trumps Ambitionen ab

    Sandra Morgenroth
    Sandra Morgenroth

    USA,

    Kanada verteidigt im Weissen Haus seine Souveränität, als Premier Carney entschieden auf Trumps Forderungen reagiert.

    Mark Carney Kanada Trump
    Donald Trump (l) und Mark Carney (r) bei einem Treffen im Weissen Haus. - keystone

    Kanadas Premier Mark Carney hat beim Besuch im Weissen Haus eine klare Botschaft an US-Präsident Donald Trump gerichtet. «Kanada steht nicht zum Verkauf», betonte Carney im Gespräch mit Trump, wie die «Süddeutsche Zeitung» berichtet.

    Damit reagierte er auf die wiederholte Forderung Trumps, Kanada solle der 51. Bundesstaat der USA werden. Trump bezeichnete die Grenze zwischen den beiden Nationen als willkürlich.

    Wortwechsel über Souveränität und Handelsspannungen

    Er bekundete sein anhaltendes Interesse an einer engeren Verbindung, wie «Euronews» schreibt. Carney spielte auf Trumps Immobilienvergangenheit an und verwies auf Orte, die niemals zum Verkauf stünden – darunter auch Kanada.

    Trump Carney
    Carney macht Trump bei ihrem Treffen klar: Kanada ist nicht zum Verkauf. - keystone

    Trump konterte mit «Sag niemals nie», wobei Carney das Land als souverän und unverkäuflich bezeichnete, wie das «ZDF» festhält. Die angespannte Atmosphäre war auch Ergebnis anhaltender Handelsstreitigkeiten.

    Soll Kanada enger mit den USA zusammenarbeiten?

    Trump betonte, die USA bräuchten keine Autos, keinen Stahl und kein Aluminium aus Kanada, wie die «Zeit» berichtet.

    Kanada: Wahlkampf inmitten internationaler Spannungen

    Die Drohungen Trumps und die handelspolitischen Konflikte haben den kanadischen Wahlkampf dominiert. Carney gewann die Parlamentswahl mit einem Anti-Trump-Kurs und setzte sich für die Geschlossenheit Kanadas ein, wie die «Tagesschau» darlegt.

    Premierminister Mark Carney Kanada
    Für Premierminister Mark Carney ist klar: Ein Verkauf von Kanada steht nicht zur Debatte. - keystone

    Seine Liberale Partei lag zuvor in Umfragen deutlich zurück, profitierte dann aber von der Polarisierung durch die US-Politik. Experten sehen im Wahlergebnis eine klare Ablehnung von Trumps Rhetorik in Kanada.

    Kommentare

    User #2812 (nicht angemeldet)

    Wie will er das Alles bezahlen? Die Amis sind leicht verschuldet, so etwa 32000000000000.50 Dollar. Da kann man gut auf Shopping gehen. .

    User #4623 (nicht angemeldet)

    Es ist der absolut falsche Zeitpunkt mit Amerika über zentrale Fragen der Souveränität oder Kooperation zu verhandeln - vielleicht in vier Jahren wieder. Fb

    Weiterlesen

    Donald Trump
    42 Interaktionen
    Vor falschem Berg!
    carney
    3 Interaktionen
    Carney
    Trump
    11 Interaktionen
    Vor Carney-Treffen

    MEHR IN NEWS

    Ermenswil SG
    Ermenswil SG
    Sarah Wyss Diana Gutjahr
    7 Interaktionen
    Einigkeit
    Strasse von Hormus
    Strasse von Hormus

    MEHR VERKAUF

    4 Interaktionen
    Sursee
    1 Interaktionen
    Zürich
    infantino
    12 Interaktionen
    «Reine Bestechung»
    Feuerwerk
    8 Interaktionen
    Sitten

    MEHR AUS USA

    Hinrichtung
    2 Interaktionen
    Per Giftspritze
    Marcel Rubio
    1 Interaktionen
    Washington/London