Joe Biden will weiteres Mega-Corona-Konjunkturpaket

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    USA,

    Zur Bekämpfung der Corona-Krise will der künftige US-Präsident Joe Biden ein weiteres billionenschweres Konjunkturpaket auf den Weg bringen.

    Joe Biden, designierter Präsident der USA, spricht bei einer Veranstaltung. Foto: Matt Slocum/AP/dpa
    Joe Biden, designierter Präsident der USA, spricht bei einer Veranstaltung. Foto: Matt Slocum/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Matt Slocum

    Das Wichtigste in Kürze

    • Joe Biden plant ein drittes Konjunkturpaket in der Corona-Krise.
    • Darin sind etwa Direktzahlungen an Bürger in der Höhe von 1400 Dollar vorgesehen.
    • Insgesamt ist das geplante Hilfspaket 1,9 Billionen US-Dollar schwer.

    Das Team von Joe Biden kündigte am Donnerstagabend (Ortszeit) an, angestrebt werde ein Hilfspaket im Umfang von 1,9 Billionen Dollar (rund 1,7 Billionen Schweizer Franken).

    Vorgesehen seien darin den Plänen nach unter anderem finanzielle Direktzahlungen an Bürger in Höhe von 1400 Dollar (rund 1240 Franken) pro Kopf.

    Ausserdem sollen demnach Arbeitslosenhilfen ausgeweitet werden, ebenso wie die Möglichkeiten bezahlter Auszeiten für Arbeitnehmer, die selbst krank sind, in Quarantäne gehen oder Andere pflegen müssen.

    20 Milliarden Dollar in dem Paket sind demnach auch eingeplant, um die Impfungen im Land voranzutreiben. 50 Milliarden Dollar sollen in eine massive Ausweitung von Corona-Tests investiert werden. 130 Milliarden Dollar sollen an Schulen gehen, um ihnen dabei zu helfen, möglichst schnell auf sichere Weise wieder zu öffnen.

    Biden wird am kommenden Mittwoch als Präsident vereidigt. Er hatte bereits vor einigen Tagen angekündigt, er wolle ein weiteres billionenschweres Konjunkturpaket anstossen, sobald er im Amt sei.

    Biden ist auf Kongress angewiesen

    Der US-Kongress hatte im vergangenen Frühjahr nach der Zuspitzung der Pandemie in den USA Konjunkturpakete in Höhe von fast drei Billionen Dollar beschlossen, was mehr als zehn Prozent der US-Wirtschaftsleistung entsprach.

    Ende Dezember beschloss der Kongress nach monatelangem Ringen dann ein weiteres Paket im Umfang von rund 900 Milliarden US-Dollar, mit dem unter anderem die Arbeitslosenhilfe ausgeweitet und verlängert wurde. Darin enthalten waren auch direkte Hilfszahlungen in Höhe von 600 Dollar an die meisten US-Bürger.

    Das Kapitol
    Das Kapitol, der Sitz des US-Kongress, wird schon bald in demokratischer Hand sein. - dpa-infocom GmbH

    Um seine Pläne durchzusetzen, ist Biden auf den Kongress angewiesen. Die Demokraten kontrollieren dort künftig beide Parlamentskammern. Die führenden Demokraten im Repräsentantenhaus und im Senat, Nancy Pelosi und Chuck Schumer, erklärten am Donnerstag bereits, sie freuten sich darauf, mit Biden an diesem Hilfspaket zu arbeiten.

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