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    Flug zur ISS: SpaceX und Elon Musk bekommen «Go» von der Nasa

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    USA,

    Die Nasa hat grünes Licht für den Flug einer SpaceX-Rakete von Elon Musk zur ISS gegeben. In der Nacht auf Donnerstag soll sie voraussichtlich starten.

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    Eine «Falcon 9»-Rakete der privaten Raumfahrt-Firma SpaceX steht mit dem «Crew Dragon» an der Startrampe 39A im Kennedy Space Center. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Mittwoch soll eine Rakete von SpaceX zu ihrem Flug zur ISS starten.
    • Elon Musk bekam am Montag grünes Licht von der Nasa.
    • Es bleibt abzuwarten, ob das Wetter mitspielt.

    Die US-Weltraumbehörde Nasa hat am Montag grünes Licht für den ersten bemannten Flug einer Rakete von SpaceX zur ISS gegeben. Nach Tests gebe es nun «das Go für den Start einer Mission, die den USA die bemannte Raumfahrt zurückgeben wird». Dies schrieb die Nasa auf Twitter.

    Die Falcon-9-Rakete von Elon Musk soll am Mittwoch um 16.33 Uhr Ortszeit (22.33 Uhr MESZ) vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral starten. Sie soll eine Dragon-Kapsel mit zwei US-Astronauten an Bord zur ISS bringen.

    SpaceX nasa
    Bob Behnken, links, und Doug Hurley während eines Tests von SpaceX. - keystone

    Am Freitag und Samstag waren weitere Tests vorgenommen worden. Unter anderem probierten die beiden US-Astronauten Robert Behnken und Douglas Hurley ihre Raumanzüge an.

    60-prozentige Wahrscheinlichkeit für schlechtes Wetter

    «Jetzt müssen wir nur noch herausbekommen, wie wir das Wetter kontrollieren können», erklärte Kathy Lueders vom Nasa-Programm. Laut Wettervorhersagen besteht eine 60-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass am Mittwoch die Wetterbedingungen für den Start der Mission Demo-2 schlecht sein werden. Ein nächstes mögliches Startfenster hat die Nasa für Samstag errechnet.

    Der Meteorologe Mike McAleenan erklärte am Montag allerdings, es bestehe Hoffnung. Das Wetter in Florida habe sich schliesslich in letzter Zeit oft rasch geändert.

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    Die Raumstation ISS. - Keystone

    Nasa-Sprecher Joshua Finch sagte der Nachrichtenagentur AFP: Die rechnerische Wahrscheinlichkeit für einen «Verlust der Crew» bei der SpaceX-Mission liege bei 1 zu 276. Der von der Nasa geforderte Minimalwert beträgt 1 zu 270.

    US-Astronauten mit russischen Raketen

    Seit Beginn des Aufbaus der ISS im Jahr 1998 haben dort nur Nasa-Shuttle und russische Raketen angedockt. Wegen hoher Kosten und nach zwei tödlichen Unglücken stellte die Nasa 2011 ihr Shuttle-Programm ein. Seitdem fliegen die US-Astronauten mit russischen Raketen zu der Raumstation. Dies war allerdings von vornherein als Übergangslösung gedacht.

    twitter musk
    Elon Musk ist der neue Besitzer von Twitter – bei den Nutzern der Plattform gibt es gemischte Gefühle. - Keystone

    2014 beauftragte die Nasa zwei Unternehmen den US-Luftfahrtriesen Boeing und die junge Firma SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk. Sie sollen Raumfähren für bemannte Missionen entwickeln. Boeing hatte mit seiner Rakete Starliner zuletzt allerdings einen Rückschlag. Ein Testflug im Dezember scheiterte wegen Software-Problemen.

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