«Crew Dragon» gestartet - Neue Besatzung unterwegs zur ISS
Erstmals in der ISS-Geschichte hatte die US-Raumfahrtbehörde Nasa eine Besatzung wegen medizinischer Probleme vorzeitig zurückgeholt – nun ist die Nachfolge-Crew unterwegs zur Raumstation.

Erstmals in der ISS-Geschichte hatte die US-Raumfahrtbehörde Nasa eine Besatzung wegen medizinischer Probleme vorzeitig zurückgeholt – nun ist die Nachfolge-Crew unterwegs zur Raumstation. Die vier Astronauten der «Crew 12» starteten mit einem «Crew Dragon» des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida, wie Live-Bilder der Nasa zeigten.
«Crew 12» besteht aus der Nasa-Astronautin Jessica Meir, ihrem Kollegen Jack Hathaway, dem Kosmonauten Andrej Fedjajew und der Französin Sophie Adenot, Astronautin der europäischen Raumfahrtagentur Esa.
Adenot ist damit erste Mitglied der Astronauten-Klasse, der auch der neue Schweizer Astronaut Marco Sieber angehört, die in den Weltraum fliegt. Wann Sieber seine erste Reise ins All antreten wird, ist noch nicht bekannt.
Am Samstag wird die Crew an der ISS erwartet, wo sie rund acht Monate lang leben und forschen soll.
Mitte Januar war «Crew 11» – die US-Astronauten Zena Cardman und Michael Fincke, der japanische Raumfahrer Kimiya Yui und der russische Kosmonaut Oleg Platonow – wegen eines medizinischen Problems vorzeitig zurück zur Erde gebracht worden. Es war der erste solche Fall in der rund 25-jährigen Geschichte der ISS. Nähere Details zum medizinischen Problem und welches Crew-Mitglied es betraf, hatte die Nasa nicht mitgeteilt.
Eigentlich war – wie stets üblich – eine Übergabephase der «Crew 11» an die «Crew 12» an Bord der ISS geplant gewesen. Stattdessen hielten nun in den vergangenen Wochen nur der Nasa-Astronaut Christopher Williams und die beiden russischen Kosmonauten Sergej Mikaew und Sergej Kud-Swertschkow die Stellung. An Bord der ISS leben und forschen seit rund 25 Jahren kontinuierlich Astronauten und Astronautinnen.














