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    FBI nimmt mutmassliche Betreiber von chinesischem «Polizeirevier» fest

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    Das FBI hat zwei mutmassliche Agenten festgenommen, die im Auftrag Chinas am Betrieb eines illegalen «Polizeireviers» beteiligt gewesen sein sollen.

    China und die USA haben in der Corona-Krise versöhnlichere Töne angeschlagen und wollen nun zusammenarbeiten. (Symbilbild)
    China und die USA haben in der Corona-Krise versöhnlichere Töne angeschlagen und wollen nun zusammenarbeiten. (Symbilbild) - sda - KEYSTONE/EPA AP POOL/MARK SCHIEFELBEIN / POOL

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das FBI hat in New York zwei mutmassliche China-Agenten festgenommen.
    • Sie seien in einem illegalen «Polizeirevier» für die chinesische Regierung tätig gewesen.

    Die US-Bundespolizei FBI hat zwei mutmassliche Agenten festgenommen. Diese sollen im Auftrag Chinas am Betrieb eines illegalen «Polizeireviers» in New York beteiligt gewesen sein.

    Den beiden Verdächtigen im Alter von 59 und 61 Jahren wird vorgeworfen, für die chinesische Regierung tätig gewesen zu sein. Ausserdem sollen sie Beweismaterial zerstört haben. Das Büro im Stadtteil Chinatown war nach Ermittlungen des FBI im vergangenen Herbst geschlossen worden.

    Die beiden Verdächtigen kommen nach diesen Angaben aus den New Yorker Bezirken Manhattan und Bronx.

    «Geheime physische Präsenz in New York»

    Zur Staatsangehörigkeit äusserte sich das Ministerium zunächst nicht. Noch an diesem Montag standen erste Anhörungen vor Gericht auf dem Programm. Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Matthew Olsen aus dem Justizministerium sagte: «Die Volksrepublik China hat durch ihren repressiven Sicherheitsapparat eine geheime physische Präsenz in New York City eingerichtet. Dies, um Dissidenten und regierungskritische Personen zu überwachen und einzuschüchtern.»

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    Die Eröffnungssitzung der US-China-Gespräche im Captain Cook Hotel in Anchorage. - dpa

    Nach Angaben von Menschenrechtlern betreibt China weltweit mehr als hundert Büros, die als illegale «Polizeireviere» genutzt werden. Man habe 102 solcher Einrichtungen in 53 Ländern entdeckt, auch in Frankfurt, hatte die Organisation Safeguard Defenders im Dezember mitgeteilt.

    Peking hat solche Berichte immer wieder dementiert. Nach Angaben von Safeguard Defenders gibt es allein in Italien elf und in Spanien neun Büros. In Frankreich sollen es vier sein, in Grossbritannien und den USA je drei.

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