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    Epstein-Skandal: Britischer Botschafter abberufen!

    Keystone-SDA
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    USA,

    Knapp eine Woche vor Trumps Staatsbesuch hat Premier Keir Starmer Botschafter Peter Mandelson wegen neuer Epstein-Enthüllungen aus Washington abberufen.

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    Britischer Botschafter Peter Mandelson im Weissen Haus, Washington, Mai 2025. Nach Epstein-Enthüllungen wurde er von Premier Starmer abberufen. (Archivbild) - keystone

    Knapp eine Woche vor dem Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump hat Grossbritanniens Premier Keir Starmer seinen Botschafter in Washington, Peter Mandelson, abberufen. Neue Belege beweisen nach Einschätzung des Aussenministeriums, dass die «Beziehung» des Botschafters zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein deutlich enger gewesen sei, als bei dessen Ernennung bekannt war.

    «Insbesondere Peter Mandelsons Behauptung, dass Jeffrey Epsteins erste Verurteilung falsch sei und angefochten werden müsse, ist eine neue Information», schrieb das Ministerium in London mit Blick auf E-Mails von Mandelson an Epstein. Mandelson soll dem 2019 im Gefängnis gestorbenen Finanzier kurz vor dem Haftantritt etwa geschrieben haben, dass er «sehr viel» von ihm halte.

    In der Affäre um Epstein, der sich einst in den höchsten Kreisen bewegte und einen Missbrauchsring betrieb, geht es seit Monaten insbesondere um die Rolle von US-Präsident Trump, der eine Verwicklung vehement bestreitet.

    Mandelson bereut Kontakt zu Epstein

    Am Montag hatten die Demokraten ein Album mit Geburtstagsgrüssen an Epstein veröffentlicht, das 2003 entstanden sein soll. Ein Schreiben mit zweideutigen Anspielungen soll von Trump stammen, was die US-Regierung dementiert.

    Mandelson hatte dagegen am Dienstag die Echtheit eines von ihm verfassten Schreibens bestätigt und in einem «Sun»-Interview bekräftigt, zu bereuen, jemals Kontakt zu Epstein gehabt zu haben. In dem Schreiben bezeichnete er Epstein als «besten Kumpel».

    Die Freundschaft zwischen Lord Mandelson und Epstein war bekannt, schrieb die Nachrichtenagentur PA. Die neuen, von der «Sun» und Bloomberg veröffentlichten Mails zeigten aber, dass die Beziehung auch nach Bekanntwerden der Verbrechen Epsteins bestanden habe. Mandelson war Ende 2024 zum britischen Botschafter in den USA berufen worden.

    Der Fokus auf den Epstein-Skandal dürfte einen langen Schatten auf den Staatsbesuch Trumps in der kommenden Woche werfen. Für Premierminister Starmer ist das ein weiterer heftiger Rückschlag.

    «Prince of Darkness» stolpert über Affären

    Erst vor wenigen Tagen war seine Vizeregierungschefin Angela Rayner wegen einer zu gering entrichteten Steuer zurückgetreten. Peter Mandelson, der vor seiner Berufung zum Botschafter im Oberhaus sass, gilt als Labour-Schwergewicht. Mehrmals stolperte er über Affären, bisher gelang ihm aber jedes Mal ein Comeback.

    Unter den früheren Premierministern Tony Blair (1997 bis 2007) und Gordon Brown (2007 bis 2010) hatte er verschiedene Kabinettsposten inne. Zwischen 2004 und 2008 diente er als Grossbritanniens EU-Kommissar in Brüssel.

    Bereits zuvor hatte er sich den Ruf als abgekochter Kommunikationsstratege der Labour-Partei erworben, weil er mit allen Wassern gewaschen zu sein schien. Spöttisch wurde er deswegen auch als «Prince of Darkness» oder «Dark Lord» bezeichnet.

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    Kommentare

    User #3686 (nicht angemeldet)

    Den eigenen Botschafter und Epstein-Freund entlässt er mit dem anderen schliesst er einen Milliarden Deal ab.

    User #8610 (nicht angemeldet)

    Entlässt Botschafter, aber selber macht er mit Trump einen auf Best Friends?! Jop, sehr interessant:-)

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