Einwanderungsbehörde behindert? Richterin plädiert auf unschuldig

    Keystone-SDA
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    USA,

    Die US-Richterin, die beschuldigt wird, die Einwanderungsbehörde behindert zu haben, plädiert auf unschuldig. Sie beruft sich auf ihre richterliche Immunität.

    Hannah Dugan
    Die US-Richterin Hannah Dugan steht selbst vor Gericht. - keystone

    Eine Richterin im US-Bundesstaat Wisconsin, die Beamte der Einwanderungsbehörde ICE bei einer Festnahme behindert haben soll, hat auf nicht schuldig plädiert. Hannah Dugan erschien am Morgen (Ortszeit) zu einer kurzen Anhörung vor einem Bundesgericht. Tags zuvor hatte sie schon beantragt, die Anklage abzuweisen. Sie argumentiert unter anderem, dass ihre Handlungen durch die richterliche Immunität geschützt sein.

    Die US-Regierung wirft Dugan vor, einen Mann dabei unterstützt zu haben, einer Verhaftung im Rahmen eines Abschiebeverfahrens zu entgehen. Nach Angaben einer Mitarbeiterin der Bundespolizei FBI, die im April Strafanzeige gegen die Richterin erstattet hatte, handelt es sich um einen Migranten aus Mexiko. Er war demnach schon 2013 abgeschoben worden und reiste später wieder illegal in die USA ein.

    US-Medien zufolge erschienen Bundesbeamte im April in einem Gerichtsgebäude in der Stadt Milwaukee, um ihn festzunehmen. Er habe sich dort aufgehalten, weil er wegen häuslicher Gewalt angeklagt war. Der Fall wurde demnach in Dugans Gerichtssaal verhandelt. In der Strafanzeige wird der Richterin unter anderem vorgeworfen, den Migranten durch eine Tür aus dem Gerichtssaal geleitet zu haben, um seine Verhaftung zu verhindern.

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