Demokraten nach Shutdown-Deal vor Zerreissprobe

Maike Lindberg
Maike Lindberg

USA,

Nach dem Ende des Shutdowns gibt es heftigen Ärger bei den Demokraten – die Partei steht vor einer Zerreissprobe.

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Nach der Einigung zum Ende des Shutdowns gibt es bei den Demokraten Ärger in der Partei. - Depositphotos

Acht moderate Senatoren der Demokraten brachen mit der Partei und unterstützten den Kompromiss zum Ende des Shutdowns. Diese Entscheidung löste bei vielen Parteifreunden scharfe Kritik aus, berichtet die «Tagesschau».

Die Einigung beinhaltete keine garantierte Verlängerung der Obamacare-Zuschüsse, was Progressive als Vertrauensbruch sehen. Verschiedene Parteimitglieder, darunter Mikie Sherrill und Zohran Mamdani, bezeichneten den Deal als fehlgeschlagenen Kompromiss.

Demokraten: Scharfe Kritik an Führungsriege

Minderheitsführer Chuck Schumer geriet besonders unter Beschuss. Einige Parteimitglieder fordern infolge der Verhandlungen einen Führungswechsel, meldet «CNN».

Wird es für Donald Trump eine dritte Amtszeit geben?

Der Unmut richtet sich gegen die als unzureichend empfundene Stärke der Verhandlungsposition. Führende Demokraten und Aktivisten werfen den Unterstützern des Abkommens vor, die Basis im Stich zu lassen.

Parteiinternes Zerwürfnis und Zukunft

Der Streit zeigt deutliche Gräben innerhalb der Partei. Manche fordern eine härtere Haltung gegenüber den Republikanern in künftigen Verhandlungen, wie «Politico» schreibt.

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Mit den Stimmen mehrerer demokratischer Abweichler wurde der Shutdown in den USA beendet. - keystone

Experten vermuten, dass dieser Konflikt der Partei bis zu den Wahlen 2026 prägen wird. Das Ende des Shutdowns wurde zwar erreicht, doch mögliche Langzeitfolgen für den Zusammenhalt der Partei bleiben offen, so «usatoday.com».

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Kommentare

User #181 (nicht angemeldet)

Ob Rep oder Demokraten, die AMI- Politik ist versaut. Und das 2. Parteien- System spaltet das Land, gleichwohl wer regiert.

User #6067 (nicht angemeldet)

Eine Partei ohne klare Strategie verliert an Glaubwürdigkeit und Durchsetzungskraft. Gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen braucht es Mut, eine gemeinsame Linie zu definieren – auch wenn das bedeutet, Kompromisse einzugehen. Ohne strategische Führung bleibt die Partei orientierungslos und schwächt ihre Chancen auf echten politischen Wandel. Wer überzeugen will, muss zuerst an Zusammenhalt und klare Ziele arbeiten.

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