Demokraten kritisieren Trumps Parteitag als «alternative Realität»

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    USA,

    Die Demokraten zeigen sich erschüttert über den republikanischen Parteitag. Demnach haben Trump und Konsorten eine «alternative Realität» inszeniert.

    pence trump
    Donald Trump und sein ehemaliger Vize-Präsident Mike Pence. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Demokraten werfen Republikanern die Inszenierung einer «alternativen Realität» vor.
    • Die Republikaner haben demzufolge die Corona-Krise drastisch heruntergespielt.
    • Trumps Wirtschaftsberater habe über Corona immer nur in der Vergangenheitsform gesprochen.

    Die Demokraten haben den Republikanern vorgeworfen, auf ihrem Parteitag eine «alternative Realität» zu inszenieren. Die stellvertretende Wahlkampfleiterin Kate Bedingfield zeigste sich am Dienstagabend (Ortszeit) nach dem zweiten Tag des republikanischen Nominierungsparteitags entrüstet. Das dort gemalte Bild Amerikas kenne nicht den Tod von Tausenden mit dem Coronavirus infizierten Menschen in der vergangenen Woche. Im Amerika der Republikaner sei die Wirtschaft nicht zum Stillstand gelangt und Schulkinder seien nicht gezwungen, zu Hause zu bleiben.

    donald trump
    US-Präsident Donald Trump ist überzeugt, dass die USA den Höhepunkt der Coronakrise bereits erreicht haben. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP/Andrew Harnik

    Joe Bidens Wahlkampfteam zeigte sich in einer Mitteilung nach dem zweiten von vier Tagen der republikanischen Versammlung höchst verärgert: «Die fortgesetzte Weigerung von Donald Trump, dieses Virus ernstzunehmen, hat den Vereinigten Staaten den schlimmsten Ausbruch in der Welt gebracht.»

    Die Weigerung des Parteitags, «sich mit der Realität abzufinden», belege das «völlige Führungsversagen» des Präsidenten. So habe Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow vom Coronavirus nur in der Vergangenheitsform gesprochen. «Das amerikanische Volk kann es sich nicht leisten, dass Donald Trump seinen Kopf weiter in den Sand steckt», kritisierte Bedingfield. Das Weisse Haus müsse endlich handeln und dürfe sich nicht weiter der Realität verweigern.

    Kommentare

    Weiterlesen

    5 Interaktionen
    Antisemitismus
    pence trump
    2 Interaktionen
    Washington
    Donald Trump
    96 Interaktionen
    Nach Nominierung

    MEHR IN NEWS

    sdf
    Washington
    sdf
    1 Interaktionen
    Ramallah/New York
    Fabio Regazzi On-Schuhe Schweizerkreuz
    4 Interaktionen
    «Lächerlich»

    MEHR AUS USA

    9 Interaktionen
    Washington
    asd
    19 Interaktionen
    Washington
    xi
    Washington