Chicago: Mehr als 40 Menschen angeschossen

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    USA,

    Die US-Großstadt Chicago hat ein weiteres Gewalt-Wochenende erlebt.

    Polizisten sperren eine Autobahn in Chicago, die wegen einem Protest gegen Waffengewalt blockiert ist.
    Polizisten sperren eine Autobahn in Chicago, die wegen einem Protest gegen Waffengewalt blockiert ist. - AP Photo

    Das Wichtigste in Kürze

    • Und wieder erlebten die Einwohner Chicagos ein Wochenende voller Gewalt.
    • Mehr als 40 Personen wurden angeschossen, zwei starben.

    Zwischen Freitagnachmittag und heute Sonntagmorgen wurden in Chicago nach einer Zählung der Bürgerinitiative «Coalition for a New Chicago» mehr als 40 Menschen angeschossen. Zwei starben. Zwei Wochen zuvor waren über das erste August-Wochenende mehr als 70 Menschen von Kugeln getroffen worden und zwölf starben.

    Am Samstag war nach Angaben der Polizei ein 26-Jähriger in Chicagos Süden in den Rücken getroffen worden und anschliessend im Krankenhaus gestorben. Bereits am Freitag hatte sich ein Teenager selbst erschossen, nachdem er von der Polizei verfolgt worden war.

    Fast alle Vorkommnisse der vergangenen Wochen ereigneten sich in den ärmeren Vierteln im Süden und Westen der Millionenmetropole, die vorrangig von Minderheiten bewohnt werden. «Chicago hat eine Geschichte von Rassismus und Rassentrennung, was die Gewalt befeuert», sagte Greg Livingstone von der «Coalition for a New Chicago.»

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