Bürgerrechtler: Trump hat mehr für Schwarze getan als Biden

    Keystone-SDA
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    USA,

    Der Bürgerrechtler Clarence Henderson hat beim Parteitag der Republikaner das Engagement von US-Präsident Donald Trump für Afroamerikaner gelobt. «Diese Errungenschaften zeigen, dass Donald Trump sich wirklich um das Leben der Schwarzen kümmert», sagte Henderson am Mittwochabend (Ortszeit) bei der weitgehend virtuellen Veranstaltung. «Er hat in vier Jahren mehr für schwarze Amerikaner getan als Joe Biden in 50.» Biden - der Präsidentschaftskandidat der Demokraten - habe die Unverfrorenheit gehabt zu sagen, wer nicht für ihn stimme, sei nicht schwarz. «Dazu sage ich, wenn Sie für Biden stimmen, dann kennen sie die Geschichte nicht.»

    Donald Trump
    «Hund» nutzt er gerne als Schimpfwort: US-Präsident Donald Trump. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auch der frühere Football-Profi Jack Brewer nahm Trump gegen Rassismus-Vorwürfe in Schutz.

    «Ich weiss, wie Rassismus aussieht», sagte Brewer, der der Gruppe «Schwarze Stimmen für Trump» angehört. «In Amerika hat er keine Ähnlichkeit mit Präsident Trump. Und ich habe es satt, wie er in den Medien dargestellt wird, die sich weigern, anzuerkennen, was er tatsächlich für die schwarze Gemeinschaft getan hat.»

    Trump wirbt unter anderem damit, dass die Arbeitslosenquote auch unter Afroamerikanern vor der Corona-Pandemie auf ein historisches Tief gesunken war. Ausserdem hat er die Finanzierung von historisch schwarzen Universitäten sichergestellt. Seine Justizreform führte zur Freilassung zahlreicher schwarzer Häftlinge.

    Ex-Vizepräsident Biden tritt bei der Wahl am 3. November für die Demokraten gegen den Republikaner Trump an. Schwarze sind eine wichtige Wählergruppe Bidens. Bei den Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd Ende Mai in Minneapolis war Trump in die Kritik geraten.

    Trump hatte Floyds Tod mehrfach verurteilt und das Recht auf friedliche Demonstrationen betont. Ihm wurde jedoch vorgeworfen, sich nicht klar gegen Rassismus zu positionieren und zu wenig Verständnis für den Zorn über Diskriminierung und Ungerechtigkeit zu zeigen. Die Proteste kommentierte er vor allem unter dem Aspekt der Sicherheit.

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