Blizzard in USA verursacht massive Stromausfälle
Ein historischer Wintersturm legt den Nordosten der USA lahm. Etwa 500'000 Haushalte sind ohne Strom, sieben Bundesstaaten im Ausnahmezustand.

Ein schwerer Blizzard hat den Nordosten der USA in seinen Bann gezogen und verbreitet Chaos. Wie das «ZDF» berichtet, galten Blizzard-Warnungen für mehr als 40 Millionen Menschen – von Washington D.C. bis in den Bundesstaat Maine.
Schwerer, nasser Schnee und starke Windböen liessen Bäume umstürzen und beschädigten zahlreiche Stromleitungen. Etwa 500'000 Haushalte waren laut dem Portal «Poweroutage» am Montagabend ohne Strom.
Im New Yorker Central Park wurden fast 50 Zentimeter Schnee gemessen, wie das «ZDF» berichtet. Dies sei laut Bürgermeister Zohran Mamdani der heftigste Schneesturm seit zehn Jahren.
Ausnahmezustand in sieben Bundesstaaten
Der Notstand wurde in Connecticut, Delaware, Massachusetts, New Jersey, New York, Pennsylvania und Rhode Island ausgerufen, wie «t-online» berichtet. New Yorks Bürgermeister Mamdani verhängte schon am Sonntagabend weitreichende Fahrverbote.
Das Fahrverbot galt laut dem «SRF» für Autos, Lastwagen, Motorroller und E-Bikes – ausgenommen waren einzig Einsatzkräfte. New Jerseys Gouverneurin Mikie Sherrill erklärte, die Kombination aus Sturmböen und Schneemassen mache das Autofahren «unglaublich gefährlich».

Schulen, Büchereien und öffentliche Einrichtungen blieben geschlossen, am Broadway wurden Vorstellungen abgesagt, wie «t-online» schreibt. Die Behörden richteten Aufnahmezentren in allen Stadtbezirken ein.
Flughäfen und Verkehr in Teilen USA lahmgelegt
Mehr als 8000 Flüge wurden gestrichen, berichteten Medien in den USA unter Berufung auf das Portal «Flightaware», berichtet «nordbayern.de». Besonders betroffen waren die Flughäfen im Grossraum New York, Boston und Philadelphia.
Der aktuelle Blizzard ist nicht der erste heftige Wintersturm dieses Winters. Wie das «ZDF» erinnert, kamen bereits Ende Januar mindestens 85 Menschen in mehreren Bundesstaaten bei einem früheren Sturm ums Leben.
Laut der «NZZ» wurden in Florida zuletzt Kälterekorde für den Monat Februar gebrochen. Temperaturen, die dort zuletzt Ende der 1980er-Jahre gemessen worden waren.
















