Extreme Kälte und Blizzard lähmen weite Teile der USA
Ein massiver Schneesturm im Nordosten der USA lähmt Strassen und Flughäfen. Über 40 Millionen Menschen stehen unter Blizzard-Warnung, Hunderttausende ohne Strom.

Ein schwerer Schneesturm hat New York und grosse Teile der US-Ostküste lahmgelegt. Mehr als 40 Millionen Menschen standen unter Blizzard-Warnungen, berichtet «Süddeutsche Zeitung».
Knapp 400 000 Kunden in den betroffenen Regionen hatten keinen Strom, wie Daten des Portals «Poweroutage» aussagten. Strassen wie Flughäfen blieben wegen des Schneesturms weitgehend lahmgelegt.
New York verhängte ein umfassendes Fahrverbot für nicht‑essenzielle Fahrzeuge, wobei nur Rettungseinsätze und Notfahrzeuge ausgenommen wurden. Die Strassen, Autobahnen und Brücken blieben bis zum Mittag gesperrt, um die Sicherheit während des Blizzard‑Alarms zu gewährleisten, berichtet «Tagesschau».
Erster Blizzard dieser Stärke seit 2016
Die Gouverneurin Mikie Sherrill liess im Bundesstaat New Jersey alle Strassen für den Autoverkehr sperren. Autofahren sei unter den Blizzard‑Bedingungen „unglaublich gefährlich“, sagte sie laut «Süddeutsche Zeitung».
Zohran Mamdani proklamierte den Notstand für die gesamte Metropole aus. Es handelt sich um den ersten Blizzard dieser Stärke seit 2016, teilt «Zeit» mit.

90 Prozent der Flüge fielen an JFK und LaGuardia aus. Bereits am Sonntag waren fast 4000 Verbindungen gestrichen worden, meldet «Süddeutsche Zeitung».
Schulen in New York und Boston geschlossen
Schulen in New York und Boston blieben montags vollständig geschlossen. Millionen Kinder mussten daheim bleiben, berichtet «Deutschlandfunk».
Die Metropole mobilisierte zusätzliche Kräfte und Geräte gegen den Schnee. Im Central Park fielen 38 Zentimeter Neuschnee, teilt «Süddeutsche Zeitung» mit.

Starker Wind und nasser Schnee liessen Bäume in grossem Umfang fallen. Stromleitungen wurden dadurch schwer beschädigt.
Tiefstwerte seit den 1980er Jahren im Südosten
Erst Anfang Februar brachte ein schwerer Wintersturm Schnee, Orkanböen, Sturmfluten und extreme Kälte in den Südosten der USA. In North Carolina fielen Rekordschneemengen, während Florida neue Februar-Tiefstwerte verzeichnete, schreibt «Zeit».
Ende Januar legten extreme Kälte und starke Schneefälle das Leben in weiten Teilen der USA lahm. Ein Wintersturm im Süden, Mittleren Westen und an der Ostküste forderte laut Medienberichten mindestens 85 Todesopfer.
Meteorologen meldeten im Südosten der USA Tiefstwerte, die seit den 1980er Jahren nicht mehr erreicht wurden. Der gesamte Kontinent litt unter extremer Kälte, berichtet die «Tagesschau».












