Die neue Coronavirus-Variante Omikron ist in den USA bereits dominant. Berichten zufolge sollen nun die verhängten Einreisebeschränkungen gegen Länder im südlichen Afrika wieder aufgehoben werden.
Hatte erst kürzlich gesagt, dass er sich zu dem Thema Einreisebeschränkungen beraten wolle: Joe Biden. Foto: Patrick Semansky/AP/dpa
Hatte erst kürzlich gesagt, dass er sich zu dem Thema Einreisebeschränkungen beraten wolle: Joe Biden. Foto: Patrick Semansky/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die von der US-Regierung wegen Omikron verhängten Einreisebeschränkungen gegen Länder im südlichen Afrika sollen Medien zufolge aufgehoben werden.

Einerseits gebe es mittlerweile mehr Erkenntnisse zu Omikron, andererseits sei die neue Variante des Coronavirus nun auch in den USA dominant, zitierte der Sender CNN einen Beamten des Weissen Hauses.

Die Beschränkungen sollen zum 31. Dezember fallen. Der Schritt kommt wenig überraschend. US-Präsident Joe Biden hatte vor einigen Tagen bereits gesagt, dass er sich zu dem Thema beraten wolle. Die Beschränkungen seien ursprünglich eingeführt worden, um Zeit zu gewinnen, bevor sich Omikron in den USA ausbreite. Das sei aber längst geschehen, so Biden.

Omikron wurde Ende November erstmals im südlichen Afrika nachgewiesen. Um die Ausbreitung zu verlangsamen, verhängte die US-Regierung daraufhin strikte Beschränkungen für Einreisen aus mehreren Ländern des südlichen Afrikas, darunter Südafrika und Simbabwe. Ausnahmen gab es nur für US-Staatsbürger und wenige andere Gruppen, zum Beispiel für Diplomaten. Die betroffenen afrikanischen Staaten kritisierten die Beschränkungen teils heftig. Der Wert solcher länderspezifischen Reisebeschränkungen sei zu Beginn eines Ausbruchs am grössten, sagte der hohe Beamte des Weissen Hauses.

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