36 Stunden lang mussten die Einwohnerinnen und Einwohner von Tumbler Ridge ohne Internet ausharren. Ein Glasfaserkabel stand einigen Bibern wohl im Weg.
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ARCHIV - In Kanada sollen Biber für den Ausfall von Internet, TV und Mobilfunk gesorgt haben. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild - sda - Keystone/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Das Wichtigste in Kürze

  • In Kanada haben Biber am Samstag ein wichtiges Glasfaserkabel angeknabbert.
  • Die Ortschaft Tumbler Ridge erlebte dadurch einen 36-stündigen Internet-Ausfall.
  • Der Schaden konnte erst am Sonntagnachmittag behoben werden.

In einem kleinen Ort im Westen Kanadas sollen Biber für einen 36-stündigen Ausfall von Internet, Fernsehen und Mobilfunk gesorgt haben. Rund 900 Kundinnen und Kunden in der Ortschaft Tumbler Ridge in British Columbia waren Medien zufolge betroffen gewesen. Die Nager hätten beim Dammbau an mehreren Stellen ein wichtiges Glasfaserkabel angeknabbert, teilte der Telekomkonzern Telus laut örtlichen Medienberichten mit.

Techniker fanden demnach am Samstag heraus, dass die Biber in einem nahe gelegenen Bach ihre Arbeit begannen. Sie hatten sich dort bis zu dem in rund einem Meter Tiefe verlaufenden Kabel durchgebuddelt. Anschliessend hätten sie die etwa zwölf Zentimeter dicke Verkleidung durchgebissen.

«Das war eine bizarre und einzigartig kanadische Wendung», zitierte der staatliche Sender CBC eine Sprecherin des Unternehmens. So hätten die Biber anscheinend auch das Markierungsband des Kabels für den Dammbau verwendet. Trotz eisiger Temperaturen hätten die Techniker den Schaden bis Sonntagnachmittag beheben können.

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