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    Ärger für BMW und VW in den USA wegen verbotener Teile aus China

    Keystone-SDA
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    USA,

    Die deutschen Autohersteller BMW und Volkswagen geraten wegen chinesischer Zulieferer unter Druck.

    Volkswagen bleibt auf dem US-Markt im Aufwind. Foto: picture alliance / Friso Gentsch/dpa
    BMW und Volkswagen haben in den USA politischen Ärger wegen Bauteilen eines chinesischen Sublieferanten. (Symbolbild) - dpa-infocom GmbH

    BMW und Volkswagen haben wegen von einem chinesischen Sublieferanten hergestellter Bauteile politischen Ärger in den USA. Der Vorsitzende des Finanzausschusses im Washingtoner Senat wirft den beiden deutschen Autoherstellern sowie Jaguar Land Rover vor, elektronische Bauteile eines chinesischen Unternehmens verwendet zu haben, dessen Produkte wegen Zwangsarbeitsverdachts nicht in die Vereinigten Staaten eingeführt werden dürfen. Der den Demokraten angehörende Senator Ron Wyden forderte US-Zoll und Grenzschutz auf, verschärft gegen Unternehmen vorzugehen, die den «schändlichen Einsatz von Zwangsarbeitern in China befeuern».

    Sowohl Volkswagen als auch BMW betonten am Dienstag, die Rechtsvorschriften einhalten zu wollen. Konkret geht es bei dem Fall um elektronische Bauteile des chinesischen Unternehmens Sichuan Jingweida Technology, die im Rahmen einer längeren Lieferkette an die Autohersteller gingen. Jingweida fällt in den USA unter ein Gesetz, das seit 2021 die Einfuhr von Produkten verbietet, die unter Einsatz uigurischer Zwangsarbeiter hergestellt wurden.

    Vorwürfe gegen Pekinger Führung

    Menschenrechtsorganisationen werfen der Pekinger Führung vor, Angehörige des im Westen der heutigen Volksrepublik beheimateten Volks massenhaft zu internieren. Erstabnehmer der chinesischen Bauteile war ein kalifornischer Zulieferer, der seine Produkte wiederum an die Lear Corporation verkauft. Laut Wydens Bericht ein direkter Lieferant der Autohersteller.

    Lear informierte demnach im Januar BMW, Jaguar Land Rover, VW und auch Volvo über das Problem. Während VW demnach auf die US-Behörden zuging, soll BMW die beanstandeten Bauteile auch nach der Information durch Lear weiter verwendet haben. Sodass anschliessend noch 8000 Minis mit den beanstandeten Jingweida-Komponenten in die USA eingeführt wurden.

    «In Bezug auf das Lieferkettenthema haben wir so schnell und verantwortlich wie möglich gehandelt, um das Bauteil zu ersetzen und das Gesetz zur Prävention uigurischer Zwangsarbeit einzuhalten.» Dies teilte ein Sprecher für VW in den USA mit. Im Februar hatte der US-Zoll offensichtlich in Zusammenhang mit dem Fall die Einfuhr mehrerer Tausend Fahrzeuge des Wolfsburger Konzerns in die USA aufgehalten, bis VW die Teile ausgetauscht hatte.

    BMWs Stellungnahme

    BMW liess unbeantwortet, ob die chinesischen Bauteile tatsächlich noch nach der Warnung durch Lear in 8000 Minis verbaut und in die USA geliefert wurden. «Die BMW Group hat Massnahmen ergriffen, um den Import der betroffenen Teile und Fahrzeuge in die USA zu stoppen», sagte ein Sprecher. «Darüber hinaus wird eine Serviceaktion mit Kunden- und Händlerbenachrichtigung für betroffene Fahrzeuge in den USA durchgeführt werden.»

    Hohe Sozialstandards und strikte Richtlinien in Bezug auf Beschäftigungspraktiken, Menschenrechte und Arbeitsbedingungen seien integraler Bestandteil der BMW Group Einkaufsbedingungen. Diese gälten weltweit für alle unmittelbaren Lieferanten des Unternehmens und beinhalteten auch ein Verbot von Zwangsarbeit.

    Kommentare

    User #1313 (nicht angemeldet)

    Einfach mal nichts nach Amerika verschiffen , geht auch ohne Amerika !

    User #7502 (nicht angemeldet)

    Tja, die berühmt berüchtigte Steuerkette von VW stammte auch aus China.

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