Ami versucht Bison zu streicheln – landet in Notaufnahme

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    USA,

    Ein junger US-Amerikaner ist von einem Bison angegriffen worden und auf der Intensivstation gelandet. Er hatte versucht, das Tier zu streicheln.

    Bison
    Halen Carbajal wurde von einem Bison angegriffen und schwer verletzt. - GoFundMe

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Amerikaner versuchte, einen wilden Bison zu streicheln – das Tier griff ihn an.
    • Er landete mit schweren Verletzungen auf der Intensivstation.
    • «Ich war ein Idiot», meint er nun und warnt andere.

    Im US-Bundesstaat Utah hat ein junger Mann eine schmerzhafte Lektion gelernt: Halen Carbajal wollte einen Bison streicheln und wurde dabei angegriffen und schwer verletzt. Im Nachhinein gibt er zu, dass sein Verhalten unklug war und bezeichnet sich selbst als «Idiot».

    Doch der Reihe nach. Am 21. November entdeckt Carbajal auf dem Heimweg von einer Party mit seiner Freundin eine Herde Bisons auf dem Grundstück eines Nachbarn. Anstatt die Tiere aus sicherer Entfernung zu beobachten, entscheidet er sich für einen näheren Blick.

    «Ich war definitiv ein Idiot in dieser Situation. Ich bin über den Zaun geklettert», sagte Halen Carbajal gegenüber der «New York Post».

    Er nähert sich den Bisons und beobachtet sie eine Weile. Eines der Tiere beginnt, ihm zu folgen – zunächst findet er das «ziemlich cool», erinnert er sich. Carbajal kann nicht widerstehen und versucht, den Bison zu streicheln.

    Würden Sie gerne einen Bison streicheln?

    Dann der Schock: Das Tier senkt seinen Kopf und greift an, stösst ihm sein langes Horn in den Bauchbereich. Trotz seiner schweren Verletzung gelingt es Carbajal, zu fliehen und zurück über den Zaun zu klettern.

    Mit schweren Verletzungen auf der Intensivstation

    Carbajal erlitt eine mehr als 20 Zentimeter lange Wunde, gebrochene Rippen, eine Leberverletzung und Prellungen an der Lunge. Er wurde in die Intensivstation gebracht und verbrachte insgesamt eine Woche im Spital. Jetzt erholt er sich zu Hause mit häuslicher Pflege.

    Um Carbajal bei seinen medizinischen Rechnungen zu helfen, wurde ein Crowdfunding auf «GoFundMe» gestartet. Damit konnte er bereits 5000 US-Dollar zusammenbekommen.

    Der junge Mann scheint seine Naivität inzwischen eingesehen zu haben und warnt andere. Gegenüber der «New York Times» betont er, dass man «grossen verrückten Tieren wie diesen» viel mehr Respekt entgegenbringen sollte.

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