Bei einer Schiesserei in Mexiko ist auch ein Klammeraffe mit einer Schutzweste getötet worden. Er war vermutlich das Haustier eines Kartellmitglieds.
In Mexiko kam es zwischen mutmasslichen Bandenmitgliedern und der Polizei zu einer Schiesserei.
In Mexiko kam es zwischen mutmasslichen Bandenmitgliedern und der Polizei zu einer Schiesserei. - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • In Mexiko kam es zu einer Schiesserei zwischen Kartellmitgliedern und der Polizei.
  • Unter den getöteten Kriminellen wurde auch ein Klammeraffe in einer Schutzweste gefunden.
  • Er trug einen Kapuzenpullover in Tarnfarben und eine Babywindel.

In Mexiko kam es zu einer Schiesserei zwischen mutmasslichen Verbrechern und der Polizei. Dabei ist auch ein Klammeraffe in einer Schutzweste ums Leben gekommen.

Der Affe mit langem Greifschwanz sei vermutlich das Haustier eines der elf dabei getöteten Kriminellen gewesen. Das berichteten örtliche Medien am Freitag unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates México.

Der Affe trug einen Kapuzenpullover in Flecktarn und eine Babywindel, wie auf Fotos in mexikanischen Medien zu sehen war. Er sei neben seinem ebenfalls erschossenen Besitzer gefunden worden.

Exotische Tiere beliebt bei Drogen-Bossen

Diese Primaten, die in Mittelamerika leben, sind von der International Union for the Conservation of Nature als gefährdete Art gelistet. Mitglieder mexikanischer Drogenkartelle halten sich oft exotische Tiere.

Am Dienstag waren Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben in einem Dorf der Gemeinde Texcaltitlán angegriffen worden. Nach örtlichen Medienberichten hatten Polizisten in dem zentralmexikanischen Ort ein mit Haftbefehl gesuchtes Mitglied des Kartells Familia Michoacana festnehmen wollen. Sie seien mit Schüssen empfangen worden. Zehn Menschen wurden festgenommen, unter ihnen ein 15 Jahre alter Junge.

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