Nicht nur uns Menschen machen hohe Temperaturen zu schaffen. Auch Bello, Mieze und Co. ächzen unter der sommerlichen Hitze. Das können Haustierbesitzer tun.
Hund hat heiss
Bei heissen Temperaturen sollten Gassirunden am Morgen oder Abend stattfinden. - Frank Rumpenhorst/dpa/dpa-tmn
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Das Wichtigste in Kürze

  • Viele Tierarten können nicht schwitzen. Sie können die Hitze weniger gut ausgleichen.
  • Bei grosser Hitze ist frisches Trinkwasser am wichtigsten.
  • Spaziergänge sollten in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegt werden.
  • Auch Tieren, die drinnen oder im Käfig gehalten werden, kann man Abkühlung spenden.

Wenn die Temperaturen steigen, fangen wir an zu schwitzen – und suchen nach Möglichkeit ein schattiges Plätzchen und kühle Erfrischung. Doch was ist mit Hund, Katze, Fischen und Kaninchen?

Anders als der Mensch können viele Tierarten nicht schwitzen. Das gilt etwa für Kaninchen.

Aber auch Katzen und Hunde haben beispielsweise nur an den Pfoten Schweissdrüsen. Wie die meisten Haustiere regulieren sie ihren Wärmehaushalt übers Trinken, Hunde zudem übers Hecheln.

Wasser unters Futter mischen

Bei hohen Temperaturen ist daher für Nager, Katze, Hund und Co. vor allem eines wichtig: frisches Trinkwasser, das regelmässig neu aufgefüllt wird.

Da gerade viele Katzen keine guten Trinker seien, rät das Portal «Ein Herz für Tiere» zudem, Samtpfoten das Wasser an heissen Tagen mit ungewürzter Hühnerbouillon zu mischen und so schmackhaft zu machen.

Hund mit Sonnenbrille
Die Hitze ist für Hunde belastend. - Unsplash

Auch unters Nassfutter gemischtes Wasser könne dafür sorgen, dass die Tiere bei Hitze ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden.

Wichtig für Kaninchen und andere Nagetiere: Nicht aufgefressenes Grünfutter an heissen Tagen immer zügig aus dem Gehege nehmen. Es beginnt in der Hitze schnell zu gären und kann bei den Tieren dann zu schweren Verdauungsstörungen führen.

Schatten muss sein

Vor allem Tiere, die in Käfigen leben und der Sonne nicht selbstständig ausweichen können, sind bei heissen Temperaturen darauf angewiesen, dass Kaninchenstall und Co. nicht in der prallen Sonne stehen.

Wer morgens aus dem Haus geht, sollte also daran denken, dass sich der Sonnenstand im Laufe des Tages ändert. In Aussengehegen können zudem schattenspendende Häuschen und Steinplatten zu kühlen Rückzugsorten werden.

Katze auf Wiese
Feuchte Tücher können Katzen helfen. - Pexels

Um Katzen die Hitze zu erleichtern, rät «Ein Herz für Tiere» zudem, feuchte Tücher oder in Handtücher gewickelte Coolpacks als kühlende Unterlage auszulegen. Hier können sich die Tiere an heissen Tagen zurückziehen.

Vor der Gassirunden den Boden prüfen

Bei hohen Temperaturen auch für Menschen angenehmer: Lange Spaziergänge mit dem Hund möglichst in die Morgen- und Abendstunden verlegen. Gerade bei älteren Tieren kann es sonst zu Kreislaufproblemen kommen.

Hund auf Asphalt
Bei grosser Hitze kann der Asphalt zu heiss werden für die Hundepfoten. - Unsplash

Bevor es losgeht, sollte aber die Temperatur des Bodens mit der eigenen Handfläche getestet werden. Denn der Vierbeiner kann sich seine empfindlichen Pfoten sonst schnell auf heissem Asphalt verbrennen.

Kürzere Beleuchtungsdauer fürs Aquarium

Wer sich bei heissen Temperaturen Sorgen um seine Fische im Aquarium macht, sollte übrigens auf keinen Fall zu Eiswürfeln greifen oder grosse Mengen eiskaltes Wasser ins Aquarium laufen lassen, um die Tiere abzukühlen.

Bunter Fisch
Auch Fische leiden unter der Hitze. - Pixabay

Denn: Plötzliche Temperaturänderungen können für die Fische gefährlich werden.

Damit sich die Wassertemperatur weniger stark erwärmt, sollte man stattdessen die Beleuchtungsdauer des Aquariums während einer Hitzewelle verkürzen.

Die meisten Tiere verhalten sich in einer dunkleren Umgebung zudem ruhiger. Der Stoffwechsel wird so entlastet, der Sauerstoffverbrauch geringer. Das erleichtert die Anpassung an höhere Temperaturen.

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