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    So viel Platz brauchen die Fische in Ihrem Aquarium

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    Wer Fische fürs Aquarium aussucht, hat die Qual der Wahl. Doch die Tiere müssen gut zusammenpassen. Und: Sie brauchen ausreichend Platz.

    Aquarium Guppy Fisch bunt Algen
    Guppys sind nicht nur schön bunt, sondern auch äusserst vermehrungsfreudig. - Pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Aquarianer wünscht sich meistens eins: ein möglichst buntes, vielfältiges Aquarium.
    • Doch Vorsicht: Hohe Nitratwerte und Konflikte zeigen, dass es zu eng für die Bewohner ist.
    • Wer die verschiedenen Wasserzonen und Fischvorlieben ausnutzt, kann dem oft vorbeugen.

    Für Aquarianer mag es verlockend sein, möglichst verschiedene Fische im Becken zu beobachten. Schwimmen allerdings zu viele Tiere im Aquarium, werden die Fische leichter krank.

    Anhaltspunkte, dass es zu eng im Aquarium wird, sind etwa viele Algen und hohe Nitratwerte des Wassers. Aber auch andauernde Konflikte zwischen einzelnen Fischen können auf Platzprobleme hinweisen.

    Faustformeln wie «ein Zentimeter Fischlänge pro Liter Wasser» sollten hingegen lediglich als grober Richtwert bei der Besetzung des Aquariums dienen.

    Besser: Auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Fischarten im Becken achten. So können bei revierbildenden Fischen schon zwei Paare zu viel für ein kleines Becken sein, schliesslich brauchen die Fische dann auch Platz für zwei Reviere im Aquarium.

    Schwarmfische wie Guppys fühlen sich hingegen erst wohl, wenn sie mit mehreren Artgenossen zusammenleben.

    Mehr Platz für alle

    Um ein überbesetztes Aquarium zu vermeiden, kann es sinnvoll sein, vermehrungsfreudige Arten wie Guppys oder Platys nur in männlichen oder weiblichen Gruppen zu halten.

    Platy orange Algen Fisch Aquarium
    Platys gehören zu den vermehrungsfreudigen Arten der Aquarienfische. - Pixabay

    Auch ratsam: die verschiedenen Wasserzonen des Aquariums ausnutzen. Bodenwühlende Fischarten wie Welse halten sich etwa bevorzugt im unteren Bereich des Beckens auf, Kardinalfisch, Schiller- oder Zebrabärbling eher im mittleren Aquarienbereich.

    An der Wasseroberfläche ziehen hingegen Fische wie der Beilbauchsalmler oder der Streifenhechtling ihre Bahnen. Werden die jeweiligen Arten je nach Lieblingszone kombiniert, haben alle mehr Platz in ihrem bevorzugten Bereich.

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